(openPR) Mit 1.246 km pro 1 Liter Benzin ließ der DNV Fuel Fighter die Konkurrenz beim Shell Eco-marathon in der Kategorie UrbanConcept weit hinter sich und stellte einen neuen Weltrekord auf. Das innovative Brennstoffzellenfahrzeug startete am Samstag beim Shell Eco-marathon in der Lausitz und gewann dabei auch den Preis für die niedrigsten CO2-Emissionen in seiner Kategorie. Zehn Studenten der norwegischen Universität Trondheim entwickelten und bauten den Fuel Fighter mit technischer und finanzieller Unterstützung von Det Norske Veritas (DNV).
In der entscheidenden dritten Runde hatte das NTNU-Team die Nase vorn: Der DNV Fuel Fighter entschied mit großem Vorsprung das Rennen für sich. Der alte Weltrekord von 848 km pro Liter Benzin wurde um eindrucksvolle 398 km überboten und liegt nun bei 1.246 km pro Liter Benzin.
Beim diesjährigen Shell Eco-marathon vom 7. bis 9. Mai in der deutschen Lausitz ging das von DNV unterstützte Studententeam der norwegischen Universität Trondheim (NTNU) zusammen mit 2.500 Studierenden aus 29 Ländern an den Start. Die Aufgabe des Rennens: Ein selbstentwickeltes Vehikel soll mit dem geringsten Einsatz von Treibstoff die weiteste Strecke zurücklegen. Die Teilnehmer entscheiden selbst, welcher Kraftstoff ihr Auto antreibt. Das Wettbewerbsreglement erlaubt alle Antriebskonzepte und Energiequellen: Benzin und Diesel genauso wie Biokraftstoffe, Wasserstoff oder Solar. Die Fahrzeuge fahren eine festgelegte Strecke von etwa 25 Kilometer auf einer Rennstrecke. Die dabei verbrauchte Energie wird anschließend exakt gemessen und umgerechnet, um den Äquivalenzwert „Kilometerleistung pro 1 Liter Normalbenzin“ zu ermitteln und so die Vergleichbarkeit der verschiedenen Antriebskonzepte zu gewährleisten. In der Kategorie UrbanConcept ist außerdem Straßentauglichkeit oberste Priorität.
Der umweltfreundliche DNV Fuel Fighter wird mit Brennstoffzellen angetrieben und tankt ausschließlich Wasserstoff. Damit gewann das Fahrzeug außerdem den Preis für die niedrigsten CO2-Emissionen in seiner Kategorie.
Brennstoffzellen und Wasserstoff sind wichtige Themen der strategischen Forschungsaktivitäten von DNV. Der Fokus im Bereich Wasserstoff liegt dabei auf der sicheren Einführung von Wasserstoff als Energielieferant. Auch in der Praxiserprobung von Brennstoffzellen für den maritimen Bereich ist DNV führend. „Als Ergebnis unserer Forschung im Pilotprojekt Fellow-SHIP konnte DNV als erste Klassifikationsgesellschaft Sicherheitsregeln für Brennstoffzellen auf Schiffen entwickeln“, erläutert Jan Tellkamp, Projectmanager Research & Development DNV Hamburg. Im August diesen Jahres wird im Rahmen des Projekts das erste Schiff mit einem Brennstollzellen-Antrieb ausgerüstet.
Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten.











