(openPR) Am 23. April 2009 hat der Präsident der Republik Belarus Alexander Lukaschenko eine Jahresansprache zur Lage der Nation vor dem Parlament gehalten.
Das Staatsoberhaupt erläuterte die wichtigsten Ziele und aktuelle Prioritäten, die vor der belarussischen Gesellschaft stehen.
Auf die wirtschaftliche Lage des Landes eingehend, erklärte A.Lukaschenko, dass der Abbau von Arbeitsplätzen als Mittel zur Bewältigung der Weltwirtschafts- und Finanzkrise in Belarus nicht akzeptiert werden könne. „Das Land müsse die Produktion aufrechterhalten und aus der Krise gestärkt kommen, ohne dabei Arbeiter zu entlassen, so der Präsident. Er betonte, dass die Direktiven Nr. 1, Nr. 2 und insbesondere Nr. 3, die die Energieeinsparung und rationelle Nutzung von Energien und allen materiellen Ressourcen zum Ziel setzt, darauf gerichtet seien, nicht nur Folgen der schweren Zeit zu bewältigen, sondern auch die Volkswirtschaft auf ein neues Niveau zu bringen und den Menschen ein würdiges Leben zu gewähren.
Der Präsident unterstrich, dass vom einheimischen Unternehmertum soziale Verantwortung, aktive Beteiligung an der Lösung von akuten Problemen sowie Ehrlichkeit und Offenheit abverlangt werde. Gleichzeitig betonte er, dass für den Staat alle Unternehmen ungeachtet deren Eigentumsform von Bedeutung seien, und versicherte, solche Geschäftsbedingungen zu schaffen, „die allen die Möglichkeit geben, ihre Potenziale zu entfalten“.
Auf die außenwirtschaftlichen Kontakte des Landes eingehend trat das Staatsoberhaupt für die Verstärkung der Präsenz der belarussischen Exporte auf dem EU- Markt ein. Zum langfristigen Erfolg würden die Anpassung der Qualität an die europäischen Standards, Zertifizierung der Erzeugnisse nach EU-Normen und Einsatz von Spitzentechnologien beitragen, so A.Lukaschenko.
Weitere wichtige Faktoren seien die verstärkte Zusammenarbeit mit den Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens, des Persischen Golfes und des Nahen Ostens sowie Indonesien und Australien. Die Erschließung neuer Auslandsmärkte und die Diversifizierung des belarussischen Exportes seien von erstrangiger Bedeutung, resümierte das Staatoberhaupt.


