(openPR) Was in Amerika lange üblich und in weiten Teilen Europas bereits vor Jahren Einzug hielt, hat in Deutschland nicht einmal einen eigenen Namen: Home Staging. "Home" ist klar, doch was bedeutet "Staging"? Es ist die sprichwörtlich "große Bühne", auf der eine Immobilie verkauft werden soll. Damit sie schneller den Besitzer wechselt und deutlich teurer verkauft werden kann. Und mal ganz ehrlich und unter uns: Wie bescheuert hört sich denn "Heim Bühne" an?
Verkaufspsychologie beschäftigt Heerscharen von Trainer, Unternehmensberater und selbsternannte Gurus. Ob Versicherungsvertreter, Autoverkäufer oder Immobilienmakler, ob Tante-Emma-Laden oder den großen Luxusartikel-Verkauf: Niemand kommt heute mehr ohne Verkaufspsychologie aus und wendet sie mehr oder weniger erfolgreich an. Bei Privatpersonen ist sie in der Breite noch nicht ganz angekommen. Doch wer jemals ein Vorstellungsgespräch führte, bei Ebay etwas versteigern oder ein Auto verkaufen wollte weiß, dass man sich von der großen Konkurrenz abheben musste. Also wird getrickst und fotografiert, was das Zeug hält, um seine "Braut" anzuhübschen.
Am weitesten verbreitet und mit längster Tradition macht es der private Autoverkäufer, wenn sein Bolide am Wochenende in der Zeitung oder einem online-Autoportal verkauft werden soll: Er putzt, wienert und retuschiert, was das Zeug hält. Und selbst die 3-mm-profiltiefen Reifen werden mit Reifenfarbe und Felgenspray auf neuwertig getunt.
Doch was um alles in der Welt treibt einen Hausverkäufer an, seine Immobilie gerade in der aktuellen Finanzkrise unter Wert zu verkaufen? Weil er genau hier von Verkaufspsychologie nichts hält oder weil er zuviel Geld hat? Wahrscheinlich, weil er ein Deutscher ist. Und was ein guter Deutscher ist, der steckt eben nichts mehr rein in seine Hütte, wenn er sie verkaufen will. Wenn er für sein gewachstes und cockpitbesprühtes Auto nach einer Intensivreinigung 200 Euro mehr bekommt, dann freut er sich wie ein Schneider. Da fällt es nicht so auf, dass Farbe und Sprays auch nicht billig sind und den zusätzlichen Erlös noch schmälern. Soll aber ein Häuslebesitzer während des Verkaufsvorgangs noch etwas in die Tasche greifen, wird er schmallippig.
Und genau hier setzt Home Staging an: Es zwingt den Hausverkäufer zu seinem Glück. Denn hat er erst einmal erkannt, dass er mit einer Investition von ca. 50 Euro reichlich Tricks und Kniffe kennenlernt, um es mit sensationellen Ergebnissen für einige Tausend Euro teurer zu verkaufen, dann schmerzen auch diese 50 Euro nicht so sehr. Wird er dann noch etwas mutiger und vertraut sich einer professionellen Home-Staging-Agentur an, die es mittlerweile vereinzelt zumindest schon in den Großstädten Deutschlands gibt, dann investiert er etwas mehr Geld und bekommt persönliche Unterstützung. Hier ist bereits für ca. 250 Euro eine intensive Beratung möglich. Und wer aufs Ganze geht und sich alles vom Hals halten will, der investiert je nach Größe der Immobilie 1 - 2 Prozent des Verkaufspreises und läßt alles professionell für den großen Showdowm herrichten. Die Show beginnt mit Ent-Personifizierung, um einen Mehrerlös um die 10 - 15 % zu erzielen. Entpersonifizierung bedeutet, die Immobilie so herzurichten, dass sie dem potenziellen Käufer gefällt. Für alle Seiten ein lukratives Geschäft.
Aber dazu muß der Deutsche erst mal rauskommen aus seiner Komfortzone mit der er ohne Home Staging mal so locker einige Tausend Euro verschenkt. Nur weil er sich davor scheut, ein paar Bilder zu kaufen, das dunkelbraune Zimmer in grau zu streichen, um es edler aussehen zu lassen oder mit wenig Eigenmitteln und viel Know How Ordnung in die Hütte und in den Garten zu bringen.
Infos zu dieser Art Verkaufspsychologie und einige weitere Informationen bekommt der geneigte Hausverkäufer über www.haus-staging.biz










