(openPR) Der Weltladen Bergedorf verlost Klimapakete
Hamburg Bergedorf, 27.04.2009. Unter dem Motto „Fairer Handel schafft gutes Klima“ bieten Weltläden in ganz Europa am Samstag, 9. Mai 2009, eine besondere Veranstaltung zum Thema Klima an: Zum 14. Weltladentag können sich die Besucher des Weltladens mit klimafreundlichen Getränken verwöhnen lassen, mit Glück ein Klimapaket gewinnen und sich über Fairen Handel und Klimaschutz informieren.
Um Möglichkeiten im Kampf gegen den Klimawandel aufzuzeigen, die jeder einzelne von uns ins tägliche Leben einbauen kann, hat sich der Weltladen Bergedorf etwas ganz Besonderes ausgedacht: Am Samstag, 9. Mai, werden ehrenamtliche Mitarbeiter des Fachgeschäfts für Fairen Handel als Weltkugel geschminkt durch Bergedorf laufen und Gutscheine für klimafreundliche Getränke verteilen. Autofahrer gehen jedoch leer aus – die „Danke für Ihre klimafreundliche Fortbewegung“-Gutscheine werden nur an Fußgänger, Rad- und Bahnfahrer verteilt.
Einlösen kann man diese Gutscheine am gleichen Tag im Weltladen in der Bergedorfer Schloßstr. 33, wo geschulte Mitarbeiter gerne Auskunft zu den klimafreundlichen Produkten des Weltladens geben. „Für nur 5 Euro können unsere Kunden ihr persönliches „Klimapaket“ erwerben, das Produkte wie z. B. Reis, Süßwaren, Schokolade, Datteln oder Espresso enthält“, so Ulla Kahlbrock aus dem Weltladen.
Die Folgen des weltweiten Klimawandels treffen die Länder der südlichen Welthalbkugel am härtesten. Schon jetzt nimmt die Ausbreitung der Wüsten zu und die Kleinbauern haben mit immer extremeren Dürren und Ernteausfällen zu kämpfen. Die Auswirkungen sind global und betreffen uns alle: Die exportierten Produkte werden teurer, die Menschen vor Ort immer ärmer, die medizinische Versorgung von Jahr zu Jahr schlechter, die politischen Situationen in vielen Erzeugerländern radikaler und die Auswanderungsquoten Richtung Industriestaaten steigen explosionsartig an.
Der Faire Handel setzt sich für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation der Kleinbauern vor Ort ein. Dank des Mehrpreises, den die Produzenten durch den Verkauf ihrer Erzeugnisse an den Fairen Handel erzielen, können Maßnahmen für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels finanziert werden. So werden z. B. natürliche Heckenstreifen angelegt und nachhaltige Anbaumethoden etabliert. Das bedeutet, dass z. B. der Wasserverbrauch reduziert, der Erdboden durch maßvolle Landwirtschaft fruchtbar gehalten und die Artenvielfalt erhalten wird. „Mit unserem täglichen Einkauf können wir Konsumenten einen Beitrag dazu leisten, das Klima zu schützen und den Kleinstproduzenten in den südlichen Ländern bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen“, erläutert Ulla Kahlbrock die Idee hinter der Aktion.













