(openPR) Auch zu diesem Osterfest wurden wieder Millionen von Eiern verzehrt. Und obwohl es in Deutschland ein Käfigverbot für Hühner gibt, kommen die meisten Eier aus dem tierquälerischen Käfig, lange Übergangsfristen sowie die Geschicklichkeit der Eierproduzenten, die einen etwas größeren Käfig als Kleingruppenhaltung bezeichnen, machen es möglich. Doch Käfig bleibt eben Käfig, daran ändert auch der neue Name nichts.
Fünfundzwanzig Käfig-Hühnern hat der Verein Tierhaus mit Sitz in der Eifel ein art- und tiergerechtes Leben geschenkt, sie wurden kurz vor Ostern aus einer Legebatterie in Niedersachsen befreit und werden derzeit auf dem Gnadenhof aufgepäppelt. ?Die Strapazen des Käfigs sind den geschundenen Kreaturen noch anzusehen, doch ich bin glücklich, dass ich wenigstens diesen Hühnern die weitere Tortur in der Legebatterie ersparen konnte?, freut sich Carmen Weltersbach, Vorstandsvorsitzende vom Tierhaus e.V. Auf dem 13.000 qm² großen Gnadenhof, dem Tierhaus, kümmert man sich liebevoll um die Hühner. Dabei machen die Tiere anfangs einen gestörten Eindruck und bewegen sich eher zurückhaltend auf die Freilandfläche, offensichtlich begreifen die Hühner erst langsam, was die neu gewonnene Freiheit zu bieten hat. In den ersten Tagen hatte die gelernte Tierheilpraktikerin Carmen Weltersbach große Sorgen um ihre neuen Bewohner, denn sie wollten nicht fressen; erst als sie den Hühnern ein Gitter vor den Schnabel stellte, fingen sie an zu picken. In der Legebatterie mussten die Tiere immer ihren Kopf durch Gitterstäbe stecken, um an Futter zu kommen; dass es auch anders geht, lernen die Hühner gerade Stück für Stück.
Doch eine Sorge hat Carmen Weltersbach, die vor zwei Jahren den begehrten Tierschutzpreis des Landes NRW für ihre hervorragenden Verdienste im Tierschutz bekommen hat, noch: Die Futterkosten für die Hühner übersteigen das Budget des Tierhauses, eigentlich hätte Carmen Weltersbach die Hühner gar nicht mehr aufnehmen können, doch die Tiere taten ihr einfach nur leid; und darum sucht sie jetzt Tierpaten für die 25 geretteten Hühner. Als Tierpate übernehmen tierliebe Menschen die Futterkosten (ca. 10 ? pro Monat) für ein Huhn und verleihen dem Tier einen Namen. Der Pate kann sich jederzeit über das Wohlergehen seines Huhns informieren und es auch jederzeit persönlich auf dem Gnadenhof in der Eifel besuchen.
Weitere Informationen zum Thema Hühner-Tierpate finden Sie unter www.tierhaus-ev.de.
Hinweis für Redaktionen:
Weiteres Text- und Fotomaterial stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung. Sie sind auch herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild des Gnadenhofs machen, kommen Sie vorbei und lernen Sie die über 120 Tiere des Tierhauses persönlich kennen.











