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Fehlende Therapietreue und nicht eingenommene Medikamente treiben die Kosten

07.04.200910:02 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Fehlende Therapietreue und nicht eingenommene Medikamente treiben die Kosten

(openPR) Berlin 6. 4.2009 Auf zehn bis fünfzehn Milliarden schätzen Experten die direkten und indirekten Folgekosten unzureichender Gesundheitsbildung und Therapietreue der Bürger. 2,3 Milliarden Euro werden im Jahr allein in Deutschland durch alle die nicht eingenommenen Arzneimittel „zum Fenster hinausgeworfen“. Die weiteren Folgen eines nicht therapiegerechten Verhaltens von Patienten - von sogenannter Non-Compliance oder Non-Adherence - sind noch um ein Vielfaches höher. Dazu gehören vermeidbare Krankenhausaufenthalte, Notfallaufnahmen, zusätzliche Arzt- und Apothekenbesuche sowie indirekte Kosten wie Verlust an Produktivität, Verlust an Arbeitseinkommen, vorzeitige Todesfälle und verminderte Lebensqualität.
Bei chronisch Kranken beträgt die Therapietreue im Durchschnitt nicht einmal 30%. Sie gehören aber zu den ca. 20% Versicherten, die auf Grund ihrer Krankheiten ca. 80% der Leistungen benötigen. In Europa entstehen dadurch vermeidbare Folgekosten von 200 – 300 Milliarden Euro/Jahr. Jedes Prozent einer Verbesserung der Therapietreue würde den europäischen Gesundheitssystemen ca. 1 – 3 Milliarden Euro Ersparnis bringen, Gelder, die jetzt die für wichtige Versorgungsaufgaben fehlen.
Wenn es durch gezielte Förderung der Therapietreue der Patienten - also beispielsweise Patientencoaching - gelingen würde, den Non-Compliance- oder Non-Adherence-Schaden in Deutschland zu halbieren, ließen sich dadurch ungefähr fünf bis sieben Milliarden Euro einsparen oder sinnvoll einsetzen. „Aus diesem Grunde befassen wir uns in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für bürgerorientierte Gesundheitsversorgung, DGBG e.V., Berlin, mit der Weiterentwicklung und Förderung von Konzepten für ein effizientes Patienten- und Gesundheitscoaching“ erklärt deren Leiter Dr. Klaus Meyer-Lutterloh, „Wir wollen damit Anregungen für kommende Gesundheitsreformen geben und Beiträge für mehr Bürgerorientierung im Gesundheitswesen leisten“.
Angesichts dieser Fakten müssen nach Ansicht der DGbG Dienstleistungen wie das qualifizierte Patienten¬coaching ein unverzichtbarer Bestandteil des modernen Versorgungsmanagements werden.

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