(openPR) Viele Frauen haben keine Lust auf Hormontherapie während der Wechseljahre, wissen aber nicht, wie sie ihre Beschwerden auf andere Art lindern können.
Spezielle Ernährung? Hormonyoga? Pflanzliche Hormone? Das Angebot ist groß, die Verwirrung auch.
Die Zeit für ein ausführliches Gespräch steht dem Arzt oft nicht zur Verfügung. So stehen die meisten Frauen alleine da mit ihren Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Stimmungs-schwankungen und der Veränderung ihres Körpers.
Diese Lücke wird nun durch ein neues Angebot geschlossen: Die Wechseljahresberatung durch „Menocare-Gesundheitsassistentinnen“.
MenoCare ist ein wachsendes bundesweites Netzwerk aus momentan 35 medizinisch vorgebildeten Beraterinnen, z. B. Krankenschwestern und Hebammen, alle im Alter ihrer Kundinnen, nämlich um die 50.
Sie haben eine spezielle
Fortbildung absolviert, um die Frauen kompetent zu beraten und ihnen einen sanften Weg durch die Zeit des Umbruchs aufzuzeigen.
In der Beratung erfahren interessierte Frauen, wie sie durch bewusste Ernährung, Entspannung und Bewegung ihr Wohlbefinden steigern können, welche Präparate aus der Naturheilkunde sinnvoll sind, wie sie ihre Knochen schützen können und wie sie in dieser Lebensphase seelisches Gleichgewicht und ihre weibliche Ausstrahlung behalten.
Die Wechseljahresberaterinnen arbeiten unabhängig von der Pharmaindustrie. Sie wollen den Gynäkologen keine Konkurrenz machen, sondern deren Angebot sinnvoll ergänzen. Vielfach kooperieren beide miteinander.
Der große Vorteil der Wechseljahresberaterinnen, deren Kosten die Kasse noch nicht übernimmt: Sie nehmen sich Zeit für die Beratung, sie haben eigene Erfahrungen, und wissen daher worüber sie sprechen. Das schafft eine Vertrauensbasis.
[Gegründet wurde das Menocare-Netzwerk von der heute 53 jährigen Gretel Farny. Die Hessin wurde damals von den körperlichen Veränderungen der Wechseljahre förmlich „überrollt“ und suchte vergeblich nach fundierten Informationen. In Holland entdeckte sie das Modell der Wechseljahresberaterin, das sie kurzerhand nach Deutschland holte.
Ihr Anliegen ist ein umfassendes und vor allem ganzheitliches Beratungsangebot, in dem Frauen um die 50 vermittelt wird, dass in dieser besonderen Lebensphase ein ungeheures Potential für einen Neuanfang liegt. ]
Für ein Gespräch stehen Ihnen zur Verfügung:
Die Gründerin Gretel Farny
Eine Menocare-Beraterin
Ggf. nach vorheriger Absprache: Klientinnen (oder sagen Sie Kundinnen?)
MenoCare Deutschland
Heerstraße 93A
41199
Möchengladbach
02166/14458-13
02166/14458-16
christoph.berger@menocare.de
Presse und Marketing
02166/14458-13
christoph.berger@menocare.de
MenoCare Deutschland
Christoph Berger (Presse und Markteting)
Heerstraße 93A
41199 Möchengladbach
Tel.: 02166/14458-13
Fax: 02166/14458-16
Email:

Über das Unternehmen
Gretel Farny, Mitbegründerin MenoCare
MenoCare ist ein bundesweites Netzwerk mit qualifizierten MenoCare Gesundheitsassistentinnen, die Frauen vor und während der Wechseljahre beraten und begleiten. Alle Beraterinnen haben eine medizinische Vorbildung (z.B. Krankenschwestern oder Hebammen) und absolvierten bei MenoCare eine spezielle Weiterbildung im Fachbereich "Wechseljahre".
Wie kam es zu der Idee für MenoCare?
Es fing damit an, dass ich vor gut zehn Jahren plötzlich unter Schlafstörungen, Gewichtszunahme und Stimmungsschwankungen litt. Jahrelang ging ich von Arzt zu Arzt. Die meisten führten meine Probleme auf die Schilddrüse zurück. Wegen eines Rückenleidens musste ich meinen Beruf als Krankenschwester aufgeben. Hinzu kam der Stress mit zwei pubertierenden Kindern. Ich war ständig müde, gereizt und sollte mir gleichzeitig ein neues Berufsleben aufbauen.
Durch Zufall bekam ich vor zwei Jahren die Adresse einer holländischen Wechseljahresberaterin und machte aus Neugier einen Termin. Zum ersten Mal war ich mit meinen Problemen auf offene Ohren gestoßen – und erfuhr nebenbei, dass Schlafstörungen nicht selten frühe Anzeichen der Wechseljahre sind. Allein zu hören, dass ich nicht „verrückt“ bin, war eine ungeheure Erleichterung für mich. Diese Erfahrung inspirierte mich, mir ein fundiertes Wissen zu Wechseljahresbeschwerden, ihren Ursachen und Therapiemöglichkeiten anzueignen.
In diversen Foren habe ich gelesen, dass es vielen Frauen in meinem Alter ähnlich ergeht wie mir. Genau wie ich, wünschen sich viele Frauen eine medizinisch-kompetente Vertrauensperson, mit der man über seine Sorgen und Ängste reden kann und die einem alltagstauglich Tipps im Umgang mit Beschwerden geben. Die Facetten der Wechseljahre sind vielfältig. Die Menopause bedeutet neben medizinisch-körperlichen Veränderungen zum großen Teil auch psychisch-seelische Einschnitte. Um die individuellen Probleme der Frauen zu erkennen, braucht der Berater Zeit – die ein Arzt nicht immer hat.
Der Bedarf bei ca. 8 Millionen Frauen in den Wechseljahren ist groß. Mit der Zeit wuchs die Idee ein ähnliches Konzept wie der holländische Vorreiter zu entwickeln. Auch hier spielte der Zufall eine gewisse Rolle und ich lernte in 2006 meinen heutigen Geschäftspartner kennen. Der Schritt in die Selbstständigkeit reifte in vielen Gesprächen und so gründeten wir im März 2007 MenoCare.
Woran scheiterte bislang die optimale Betreuung von Frauen in den Wechseljahren?
Ärzten unterliegen oft den Zwängen unseres Gesundheitssystems und ihnen fehlt oft die Zeit, Frauen als Individuum zu sehen. Allerdings: Was der einen Frau bei Hitzewallungen hilft, muss bei der anderen noch lange nicht wirken. Die Ursachen für die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein. Langfristig erfolgreich sind nur diejenigen Berater oder Therapeuten, die aus verschiedenen Blickwinkeln heraus die Ursachen erforschen und nicht nur Symptome therapieren. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass die Wechseljahre keine Krankheit, sondern eine natürliche Lebensphase sind.
Wie stellen Sie eine einheitliche Beratungsqualität sicher?
Alle MenoCare Gesundheitsassistentinnen haben durch ihre Ausbildung oder durch ihre Berufserfahrung medizinische Vorkenntnisse erworben. In unserer umfangreichen Weiterbildung vermitteln erfahrene Dozenten das spezielle Wissen rund um die Wechseljahre und werden in der personenzentrierten Beratung eingearbeitet. Zudem arbeiten sie mit einem „Protokoll“: Sie bauen in die Gespräche bestimmte Fragen ein, beispielsweise welche körperlichen oder psychischen Veränderungen die Klientinnen spüren und wie intensiv diese sind. Risikofaktoren und Schweregrad einzelner Symptome liefern Hinweise darauf, welche Konsequenzen abzuleiten sind. Zudem arbeiten wir mit einem Hormontest aus dem Speichel, der Aufschlüsse über den Hormonstatus der Klientin gibt. Unsere Stärke ist jedoch die Kombination aus fachlicher und menschlicher Kompetenz unserer MenoCare Gesundheitsassistentinnen, die die Werte in ein Gesamtbild einordnen und für jede Klientin die individuell passende Lösung suchen. Die Protokolle sind mit einem medizinischen Beratergremium erarbeitet. Sie werden kontinuierlich an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Die Protokolle und regelmäßige Fortbildungen sowie regionale Netzwerktreffen dienen der Qualitätssicherung und gewährleisten einheitliche Beratungsstandards.
Ersetzt die Beratung bei einer MenoCare Gesundheitsassistentin den (Frauen-) Arztbesuch?
Nein – ganz im Gegenteil, wir empfehlen unseren Klientinnen den regelmäßigen Arztbesuch und fordern sie bei konkreten Symptomen auf, einen Arzt aufzusuchen. Die anfängliche Skepsis der Ärzte hinsichtlich der Qualifikation unserer Beraterinnen und die
Befürchtung um ihre Patienten haben sich gelegt. Immer mehr Ärzte suchen jetzt die Zusammenarbeit mit unseren MenoCare Gesundheitsassistentinnen. Sie haben erkannt, dass Beratung von Frau zu Frau, insbesondere wenn es die emotionalen Probleme im mittleren Lebensalter geht, für Entlastung in ihrem Praxisalltag sorgt.
Welche Visionen haben Sie für MenoCare?
Ich hoffe, dass so viele Frauen wie möglich die Chance haben, in den Wechseljahren individuell und medizinisch-kompetent beraten zu werden. Unser Ziel ist, dass Berufsbild der MenoCare Gesundheitsassistentin als festen Bestandteil im Gesundheitswesen zu etablieren. Da jede Frau in die Wechseljahre kommt, sollten Krankenkassen die Kosten für die Beratung übernehmen oder zumindest bezuschussen.