(openPR) Seelscheider Unternehmer informieren sich über Gefahren im Internet - zugunsten der Bürgerstiftung Seelscheid.
Seelscheid, 03.03.2009 - Am Dienstagabend trafen sich Unternehmer aus Seelscheid und der Umgebung im Gasthof Röttgen, um sich über aktuelle Gefahren und Betrugsmaschen im Internet zu informieren. Auch die Bürgerstiftung Seelscheid, seit zwei Jahren im Ort gemeinnützig tätig, stellte sich den Unternehmern vor und animierte die anwesenden Firmenchefs und -chefinnen zu einer Spende für den guten Zweck.
Eingeladen hatte der Unternehmerverband BVMW und die Seelscheider Medienagentur IllusionFACTORY. Inhaber Martin Schneider informierte über Risiken im Umgang mit dem Datennetz und insbesondere auch bei der Gestaltung des eigenen Internetauftritts. Hierbei hob er hervor, dass ganz einfache Verhaltensregeln wie Misstrauen gegenüber unbekannten E-Mail-Absendern oft ausreichen, um nicht in Betrugsfallen zu tappen.
Besondere Aufmerksamkeit schenkte Schneider den so genannten "Abo-Fallen", in dem ein scheinbar kostenloses Angebot durch einen versteckten Kostenhinweis zum teuren Vergnügen wird. Diese Betrugsmasche ist umso perfider, als dass es sich bei den Betrügern meist um deutsche Unternehmen handelt, die ihre vermeintlichen Ansprüche durch Drohungen mit Anwälten, Inkasso und negativen Schufa-Einträgen durchzusetzen versuchen.
Besondere Resonanz beim Publikum fand das Thema Online-Banking, da viele noch das unsichere PIN/TAN-Verfahren nutzen, obwohl inzwischen sichere Alternativen bereit stehen: Ein günstiges Kartenlesegerät sorgt für die sichere Verbindung zur Bank und sperrt Betrüger und Schadprogramme aus.
Für die anwesenden Unternehmer war auch die Gestaltung der Firmen-Präsenz ein heikles Thema. Verstöße gegen einfache Formvorschriften oder die arglose Übernahme eines Fotos aus dem Internet können hier schnell Abmahnungen und Kosten zur Folge haben, die oft 1.000 Euro übersteigen. "So wird die vom Schwager erstellte Unternehmens-Homepage schnell teurer als die Erstellung durch eine professionelle Agentur.", so Schneider. "Trotzdem kann man das Internet mit gutem Gewissen recht sicher nutzen – nämlich gut informiert und mit gesundem Menschenverstand."










