(openPR) Die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - MENSCHEN FUER TIERRECHTE haben sich in einem Protestschreiben an die Botschaft und das Konsulat von Bulgarien gewandt und diese zu einem humanen Umgang mit Strassen-Tiere aufgefordert.
Wie der Vorsitzende der Tierschutz-Organisation, Gerd Straeten, mitteilt, werden Hunde in Bulgarien von der Strasse weggefangen und in einem Lager eingesperrt. Dort werden sie von den "Tierpflegern" weder gefüttert noch steht ihnen frisches Wasser zur Verfügung.
"Wie empörte Augenzeugen berichten, liegen die noch lebenden, verletzten, bis zum Skelett abgemagerten Hunde zwischen toten, verwesenden Tieren und fressen Kot," beschreibt Straeten die Situation in der Stadt Haskovo in Bulgarien. "Lebende Hunde-Welpen werden an Zoo-Tiere verfüttert und neben einem Kinderspielplatz liegen tote, verwesende Tierleichen. Die Seuchengefahr dürfte groß sein !"
Andere Hunde würden per Spritze euthanasiert und zunächst auf einer Schubkarre stehen lassen, ungeachtet dessen, dass vorbei gehende Besucher des Zoos die Tierleichen sehen.
Auch sei von Vergiften und Erschießen (scheinbar mit Giftpfeilen) aus dem fahrenden Auto die Rede. Und das sogar vor den Augen von Kindern und deren Eltern !
"Das spart der Stadt Geld. Unsere Mitstreiter berichten, dass zwei "Tierpfleger" vor ihren Augen 14 Hunde mit einer Eisenstange erschlagen haben!" empört sich der Tierschützer.
"Am 31.01.2008 wurde ein Tierschutzgesetz erlassen, das offensichtlich keinen der Aufseher in diesem Lager zu interessieren scheint. Wie gefühl- und herzlos müssen diese Leute sein, die genüsslich ihr Frühstück essen und ihren Kaffee trinken, während die Tiere nebenan qualvoll verhungern, verdursten und tage- und wochenlang mit dem Tode kämpfen !" so Straeten weiter.
Artikel 6 und Artikel 7 des bulgarischen Tierschutzgesetzes verbieten „das Zufügen von Schmerz und jede Handlung oder Handlungsunterlassung, welche dem Tier dauerhaftes oder wiederholtes Leiden verursacht“.
Der für diese Vergehen verantwortliche und gegen das bulgarische Tierschutzgesetz agierende Bürgermeister, Georgi Ivanov, sagte:
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"Haskovo ist berühmt als eine Stadt mit sauberen Strassen, auf denen es keinen einzigen DRECKSKÖTER gibt.“
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"Allein schon die Ausdrucksweise lässt tief blicken“, erklärt Straeten. "Es ist ungeheuerlich und völlig unverständlich, dass Politiker in einem zivilisierten Land mit Angst, Schmerz, Hunger und Durst fühlenden und leidenden Lebewesen derartig barbarisch umgehen."
Die Menschen für Tierrechte fordern in ihrem Schreiben das Konsulat und die Botschaft von Bulgarien dazu auf alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, damit die Verantwortlichen für ihre grauenvollen Taten bestraft und von ihrem "Dienst" suspendiert werden !
"Wir fordern die Politiker weiterhin dazu auf alle Tötungslager umgehend zu schließen und zu einer humaneren Art im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen umzukehren ! Des Weiteren fordern wir, dass die im Tierschutzgesetz vorgesehenen Kastrationsprogamme sofort umgesetzt und die Todeslager in humane Tierheime umgewandelt werden ! Und damit hat auch jeder Bürger das Recht auf freien Zugang zu den "Strassen"-Tieren !"









