(openPR) New York, 15. Januar 2009 um 15.27 Uhr. Wenige Minuten nach dem Start des US-Airways-Flug 1549 vom Flughafen La Guardia Richtung North Carolina melden die Piloten des Airbus A 320 einen Vogeleinschlag. Beide Triebwerke fallen aus. Kurz danach die Notwasserung auf dem Hudson River, dessen spektakuläre Bilder sicher in die Chroniken des Jahres 2009 eingehen werden. Was vorbildmäßig verlief, 155 Passagieren das Leben rettete und als eines der schwierigsten Manöver in der Luftfahrt gilt, gelang dank eines Mannes: Chesley Sullenberger, genannt „Sully“ und Pilot aus Leidenschaft, ging unvergleichlich souverän mit dieser äußerst kritischen Situation um. MAYDAY! Wie oft senden wir innerlich das Notrufsignal aus? Wie sicher sind Sie selbst in Krisensituationen? Persönlich oder im Beruf? Ob man im Leben ein Bruchpilot oder ein Held wie Chesley Sullenberger ist, ist eine Frage der Souveränität. Der Souveränitäts-Experte Theo Bergauer (www.souveränität.com) hat die Geheimnisse rund um den Flugkapitän entschlüsselt und sagt Ihnen, wie auch Sie – nicht nur in kritischen Situationen – davon profitieren:
1. Sully hatte ein hohes Commitment
Piloten tragen eine hohe Verantwortung, für ihre Passagiere ebenso wie für das Ihnen übertragene Flugzeug und die Verkehrssicherheit auch anderen gegenüber während der gesamten Reisedauer. Chesley Sullenberger hat diese Verantwortung übernommen und in der kritischen Situation bewiesen, dass er ihr auch gerecht wird. Genaue Informationen an die Passagiere beweisen seine Zuverlässigkeit ebenso wie sein zweimaliges Prüfen, ob nach der Notwasserung auch wirklich alle Passagiere das Flugzeug verlassen hatten.
2. Sully bewies eiserne Willensstärke
Hätte Chesley Sullenberger, als ihm bewusst wurde, dass dieser Flug nicht so sein würde, wie alle anderen davor, unsicher oder ängstlich reagiert, wer weiß, was passiert wäre. Doch Piloten werden genau auf diesen Fall hin geschult. Willensstärke bewies der Pilot sicher in zweierlei Hinsicht: In unzähligen Trainings, die er in mehr als 30 Jahren als Flieger, u. a. auch als Kampfflieger der Air Force, absolviert hat ebenso wie in der aktuellen kritischen Situation. Seine Kopfarbeit trug Früchte, seine mentale Stärke und Vorstellungskraft ließ ihn richtig handeln.
3. Sully trifft schnell die richtige Entscheidung
Werte bilden unser Fundament, die Vision ist unser Antrieb, Ziele bieten uns Orientierung. Das klare Ziel von Chesley Sullenberger war nicht nur die Rettung der Passagiere, sondern ganz konkret und unmittelbar erst einmal der Hudson River. Er fokussierte seine Aktivitäten: Das Flugzeug möglichst sanft auf dem Wasser aufzusetzen und in der Nähe eines Schiffes zu landen, damit die Rettung schnell vonstatten gehen konnte. Diese Vision war sein persönliches Navigationssystem, das ihn leitete und ihn, seine Mannschaft sowie auch die Passagiere sicher ans Ziel führte.
4. Sully demonstriert (Zurück-)Haltung
An den Taten werden wir gemessen, nicht an den Worten! Diese Aussage trifft auch auf Chesley Sullenberger zu. Kein Mann der großen Worte, sagte er, nach seiner in vielen Augen verbrachten Heldentat, nur: „Das ist, wozu wir trainiert werden.“ Haltung hat Sullenberger an diesem Tag vielfach bewiesen: Durch die Ruhe, die er bewahrt und auch den Passagieren im Flugzeug vermittelt hat, durch die richtigen Entscheidungen, die er trotz Zeitdruck getroffen hat, die Umsicht, dass nach der Notwasserung auch wirklich alle Passagiere das Flugzeug verlassen hatten, bis dahin, dass er sich offensichtlich überhaupt nicht als Held sieht.
5. Sully´s große Leidenschaft…
…ist das Fliegen oder wie seine Frau Lorrie in einem Interview sagte: „Er liebt die Kunst des Fliegens.“ Leidenschaft hält uns Menschen lebendig und unser Engagement auf einem extrem hohen Level. Chesley Sullenberger lebt diese Leidenschaft aber nicht nur selbst seit 29 Jahren bei der Fluggesellschaft US Airways und davor bereits als Kampfpilot der Air Force aus, er gibt sie auch seit vielen Jahren an andere weiter. Als Ausbilder für Flugsicherheit in der Pilotenvereinigung ALPA, Berater für Betriebssicherheit sowie Ermittler für eine nationale Kommission bei Unfällen, konzentriert sich sein ganzes Tun und Handeln auf seine Leidenschaft, das Fliegen, und dass dieses für alle Beteiligten sicherer wird.
Souveränität bedeutet nicht, perfekt zu sein, auch wenn das, was Chesley Sullenberger getan hat, tatsächlich eine perfekte Notwasserung war. Souveränität (vom lateinischen „supranus“ = „darüber befindlich, überlegen) bedeutet, eigenständig und selbstbestimmt zu denken, zu fühlen und zu handeln. Gerade in schwierigen Situationen beweisen souveräne Menschen wie Chesley Sullenberger Eigeninitiative, weil sie ihre Ziele kennen und konsequent verfolgen. Sullenberger verfügte ohne Zweifel über die notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen. Er begegnete aufgrund zahlreicher persönlicher Erfahrungen als Pilot und gesichert durch ein persönliches Wertefundament der Herausforderungen souverän. Vielleicht können wir alle etwas von dieser Souveränität profitieren. Dann können wir im Notfall Energie für andere spenden und auch dabei wieder Kraft aufnehmen, um auftauchende Hindernisse elegant zu überwinden. Souveräne Menschen wie Chesley Sullenberger tun genau dies, sind bewegende Beispiele und engagierte Vorbilder. Sie bewirken Vieles und prägen ihr Umfeld in entscheidendem Maße positiv.











