(openPR) Gewinner des Vereins mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen nehmen Auszeichnung in Berlin entgegen.
„Den Erfolg der Engagierten honorieren!“ Unter diesem Motto fand am 05. Dezember in Berlin die Preisverleihung des „Siemens Award 2008“ statt. Die Siemens AG zeichnet damit besonderes Engagement von Mitgliedsschulen des Vereins mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.V. (MINT-EC) aus. Zehn Schulen wurden für ihre beispielhafte Arbeit zur Förderung der MINT-Bildung mit Geldpreisen von insgesamt 36.000 Euro belohnt. Nach dem Lessing-Gymnasium Lampertheim in Hessen, und dem Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin teilen sich das Max-Planck-Gymnasium Trier sowie das Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Rheinland-Pfalz den dritten Platz.
Mit dem Siemens Award 2008 wurden am vergangenen Freitag in Berlin bereits zum sechsten Mal MINT-EC Schulen ausgezeichnet. Eine Fachjury – bestehend aus Vertretern des gymnasialen Bildungsbereichs, der Lehrerfortbildung sowie der Hochschule – beurteilte sowohl moderne Maßnahmen und Methoden innerhalb und außerhalb des Unterrichts als auch exzellente organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen der Schulen. Die 12 Experten orientierten sich dabei an den drei Leitideen: „Eigene Lernwege gehen“, „Strukturieren und Vernetzen“ sowie „Kommunizieren und Kooperieren“.
Aus den 45 Einreichungen wurden jetzt die zehn besten Schulen im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung prämiert. Die innovativen und kreativen Ansätze der Gewinnerschulen, die durch ihre zeitgemäße Schulentwicklung eine nachhaltige Förderung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung bewirken, beeindruckten das Publikum.
Mit dem ersten Preis im Wert von 10.000 Euro wurde das Lessing-Gymnasium Lampertheim in Hessen ausgezeichnet. Das Gymnasium überzeugte durch ein breit gefächertes, didaktisch erfolgreiches Gesamtkonzept, das die MINT-Philosophie konsequent und kompetent umsetzt. Für die Schule ist ganzheitliche Bildung Zielsetzung aller Maßnahmen und Projekte. Diese zeichnen sich durch eine optimale Vernetzung zwischen Schule, Eltern und intensiven Kontakt zu Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrie aus.
Für den 2. Platz erhielt das Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin 7.000 Euro und wurde für seine höchstmögliche Konzentration und Profilierung einer allgemeinbildenden Schule im MINT-Bereich geehrt. Dies wird unter anderem in Arbeitsgemeinschaften, Kooperationen mit Universitäten und einem regen Austausch mit örtlichen Unternehmen deutlich. Dabei sind alle Aktivitäten der Schule auf Nachhaltigkeit und Langzeitwirkung ausgelegt und unterliegen einer stetigen Evaluation.
Den dritten Platz mit je 3.500 Euro, teilen sich das Max-Planck-Gymnasium in Trier und das Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld, Rheinland-Pfalz.
Beim Max-Planck-Gymnasium betonte die Jury besonders, das der MINT-Aspekt durchgängig fächerübergreifend und auch in den Aktionen mit anderen Schulen deutlich wird. Das ganzheitliche Konzept überzeugt durch Projekte, die höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden.
Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium setzt Akzente durch eine enge Zusammenarbeit der Lehrkräfte im MINT-Bereich. Die einzelnen Aktivitäten erreichen eine große Anzahl an Schülern und binden zudem auch zahlreiche außerschulische Institutionen mit ein.
Die weiteren Platzierungen:
Barnim Oberschule, Berlin (5. Platz); Einhard-Gymnasium Aachen, Nordrhein-Westfalen (6. Platz); Gymnasium Birkenfeld, Rheinland-Pfalz (7. Platz); Städtisches Ruhrtal-Gymnasium Schwerte, Nordrhein-Westfalen (8. Platz); Friedrich-Koenig-Gymnasium in Würzburg, Bayern (9. Platz) und das Städtische Gymnasium Leichlingen, Nordrhein-Westfalen (10. Platz).











