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20 Berliner Jugendclubs unterzeichnen Aufruf gegen rechten Aufmarsch am 6.12. in Berlin

03.12.200815:23 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: 20 Berliner Jugendclubs unterzeichnen Aufruf gegen rechten Aufmarsch am 6.12. in Berlin
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(openPR) Sehr geehrte Redakteurinnen und Redakteure,

gegen den rechten Aufmarsch für ein „nationales Jugendzentrum“ am Samstag in Berlin-Lichtenberg engagieren sich jetzt auch NutzerInnen und MitarbeiterInnen zahlreicher Jugendprojekte aus ganz verschiedenen Stadtteilen. Über 20 Klubs und Jugendorganisationen haben einen gemeinsamen Aufruf „Berliner Kinder- und Jugendfreizeit gegen rechts - Kein Neonaziaufmarsch am 6. Dezember“ unterzeichnet und mobilisieren zu den Protesten im Bezirk.

Martin Michaehls von der „Berliner Kinder- und Jugendfreizeit gegen rechts“ erklärt: „Wir sehen unsere Mobilisierung bewußt als Ergänzung zu den bestehenden Protestformen und glauben, daß sich der Aufmarsch am Samstag nur gemeinsam verhindern läßt.“

Der Aufruf „Berliner Kinder- und Jugendfreizeit gegen rechts -
Kein Neonaziaufmarsch am 6. Dezember“ lautet wie folgt:

Neonazis wollen am 6. Dezember 2008 bereits zum sechsten Mal in Berlin für ein „nationales Jugendzentrum“ aufmarschieren. Rechtsextreme Kader von NPD und „Freien Kameradschaften“ fordern eine Jugendeinrichtung, in der sie nach urtypischer NS-Ideologie regeln wollen, wer Zutritt genießt und wer draussen zu bleiben hat. Um dies zu entlarven, bedarf es keines Hinzuziehens alter Nazipropaganda, es genügt ein Blick in die Veröffentlichungen der Organisatoren des Aufmarschs im Aufruf und Internet. Sie sind voll hasserfüllter Hetze gegen MigrantInnen, JüdInnen, Homosexuelle und anderer Menschen, deren Lebensstil, Outfit und Subkultur den Neonazis nicht passt.

Wir, das sind Projekte der Berliner Kinder- und Jugendfreizeit mit ganz unterschiedlichen Konzepten und Zielgruppen, setzen diesen braunen Visionen unsere Vielfältigkeit entgegen. Wir, MitarbeiterInnen und NutzerInnen von SchülerInnenclubs, Jugendfreizeiteinrichtungen und Projekte der Straßensozialarbeit mit Jugendlichen stehen für eine Arbeit mit und einen Umgang zwischen jungen Menschen gemäß demokratischer, toleranter und menschenrechtlicher Prinzipien. Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und soziale Ausgrenzung haben keinen Platz. Gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Gruppen rufen wir zu vielfältigem und entschiedenem Protest gegen das Vorhaben der Neonazis am 6. Dezember und einen möglichen weiteren Aufmarsch am 13. Dezember auf.

Den Kreis der UnterstützerInnen finden Sie auf der Internetseite www.berliner-jugendfreizeit-gegen-rechts.de. Für Rückfragen steht Ihnen Martin Michaehls per email unter E-Mail gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
„Berliner Kinder- und Jugendfreizeit gegen rechts“
Berlin, den 3.12. 2008

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