(openPR) Die derzeitige Finanzkrise lässt erkennen, dass Immobilien als mittel- und langfristige Kapitalanlage besonders geeignet sind. Kaum eine andere Anlagealternative ist unter Sicherheits- und Renditegesichtspunkten so wenig krisenanfällig wie Immobilien. Dies gilt erst recht, wenn die steuerlichen Aspekte mit berücksichtigt werden.
17.11.08 (lmh) Köln - Was für die laufenden Erträge gilt, gilt gleichermaßen für die Vermögenserhaltung und -mehrung. Wertveränderungen von Immobilien vollziehen sich bedächtig, nicht plötzlich und abrupt. Starke, spekulationsbedingte Wertveränderungen finden im Gegensatz zu anderen, allgemein als sehr sicher angesehenen Anlagealternativen, bei Immobilien nahezu nicht statt. Hätte der irrational handelnde Anleger beispielsweise vor ca. 6 Wochen Gold gekauft, hätte dieser, neben dem Verzicht auf einen laufenden Ertrag, per heute einen Vermögensverlust von ca. 20% zu beklagen. Ein vergleichbar negatives Ergebnis ist in einem solch kurzen Zeitraum bei Immobilien nicht vorstellbar.
"An unserer Aussage, dass Immobilien mittel- und langfristig eine der besten Anlagealternativen darstellen, halten wir, trotz der kürzlichen „Hiobsbotschaften“ von verschiedenen offenen Immobilienfonds, den Rückkauf von Anteilen einstellen zu müssen, fest", so der geschäftsführende Gesellschafter Winfried Hilger der seit knapp 40 Jahren tätigen Anlageberatungs- und Vertriebsgesellschaft Dipl.-Kfm. Winfried Hilger GmbH aus Köln. "Hier bestätigt sich unsere frühere Feststellung, dass man einer Anlage keine Eigenschaft als sicher zusprechen sollte, wenn nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür besteht", so Hilger weiter. Nach Eintritt der Finanzkrise und nach Einstellung der Rückkäufe ist es plausibel, dass offene Immobilienfonds nicht 20% oder 30% des Gesamtvermögens innerhalb einer Woche an Anleger zurückzahlen können, weil ein entsprechendes Fondsvermögen in Milliardenhöhe nicht innerhalb einer Woche versilbert werden kann. Dennoch wurde und wird versucht, die Illusion des jederzeitigen Rückkaufs aufrecht zu erhalten.
Das kurzfristige Nichtzurückzahlenkönnen von Einlagen aus offenen Immobilienfonds deutet nicht darauf hin, dass Immobilien in Krisenzeiten besonders gefährdet und daher als sichere Anlage ungeeignet sind. Das genaue Gegenteil ist zutreffend. Ursache für die unerfüllte Erwartung auf Rücknahme der Anteile ist das allgemein angenommene Versprechen selbst. Offene Fonds basieren nämlich auf der Annahme, dass die vorhandene Barreserve und die Liquidität aus dem laufenden Verkauf von Anteilen ausreichen, um alle Rückkaufwünsche der Anleger erfüllen zu können. Wie die gegenwärtige Situation zeigt, kann dies in Krisenzeiten als nicht sicher angenommen werden. Der Umstand, dass verschiedene offene Immobilienfonds keine Anteile mehr zurückkaufen können, spricht also keineswegs gegen Immobilien selbst, sondern gegen die, den offenen Immobilienfonds zugesprochene, Fähigkeit des jederzeitigen Rückkaufs. Der ausgebildete Steuerberater Hilger, der seit Jahren ausschließlich mit renommierten Emissionshäusern kooperiert, folgert daher: "Aus diesem Grunde, wie auch aufgrund gravierender Steuerunterschiede zwischen offenen und geschlossenen Fonds, beschäftigen wir uns seit Jahren ausschließlich mit geschlossenen Fonds. Wir halten Immobilien auch ohne die jederzeit kurzfristige Verkaufsmöglichkeit für im hohen Maße lukrativ."
Kaum eine andere Anlageform ermöglicht zudem das Mitdenken der Anleger in ähnlich hohem Maße wie ein geschlossener Immobilienfonds. Keine andere Anlageform gewährt einen vergleichbar guten Einblick in die Investition wie ein geschlossener Immobilienfonds, insbesondere im Gegensatz zu offenen Fonds. Geschlossene Immobilienfonds bieten weitgehend die gleichen Möglichkeiten wie direkte Immobilieninvestitionen. Lediglich der Umstand, dass sich der Anleger Gesellschafterbeschlüssen unterwerfen muss, könnte vordergründig als Nachteil angesehen werden. In der Realität ist es jedoch meistens umgekehrt. Beispielsweise führen das Mehraugenprinzip und der komprimierte Sachverstand aller Gesellschafter in einem geschlossenen Fonds erfahrungsgemäß zu besseren Entscheidungen, als die Entscheidung von Einzelpersonen. Neben der Risiko minimierenden Haftungsbeschränkung für Anleger können die professionelle Innenfinanzierung und die kontinuierliche, auf Erzielung hoher Veräußerungserlöse gerichtete Bewirtschaftung von Immobilien durch erfahrene Fonds-Manager in der Regel effizienter und damit für den Anleger Rendite maximierend betrieben werden. Es bleibt die Erkenntnis, dass vielen Anlegern die Investition in Immobilien durch Fonds vereinfacht und teilweise überhaupt erst zugänglich gemacht wird. Dies gilt in besonderer Weise für hoch rentierliche Großimmobilien.
Letztlich ist das Steuersparthema weiterhin aktuell. Zwar hat sich die Gewichtung zwischen ökonomischen und steuerlichen Gesichtspunkten bei Anlageentscheidungen in den letzten Jahren geändert, weil die anfänglichen Verluste nicht mehr mit positiven Einkünften verrechnet werden können; der angenehme Finanzierungseffekt durch die Steuerersparnisse ist dadurch entfallen. Dennoch sind gravierende Unterschiede (bis zu 100 %) in der Besteuerung der Einkünfte vorstellbar, so dass es sich weiterhin lohnt, steuerliche Aspekte zu beachten. Bekanntlich ist es seit einiger Zeit verboten, beim Fondsvertrieb mit steuerlichen Argumenten zu werben, so dass Anlageberater wie Hilger nicht weiter auf dieses Thema öffentlich eingehen können. "Sofern jedoch Interessenten die steuerlichen Auswirkungen bei dem einen oder anderen der von uns empfohlenen Anlageangebote unklar sein sollten, bitten wir einfach höflich um Anfrage", fordert Hilger seine Mandanten auf. Denn trotz des Werbeverbots ist er nach wie vor berechtigt, seine Kunden über die mit seinen Anlageangeboten verbundenen steuerlichen Vorteile zu informieren.









