(openPR) Noroviren sind weltweit verbreitet und führen insbesondere in den Wintermonaten zu Durchfallerkrankungen. Das 1968 in Stuhlproben bei einem viralen Gastroenteritis-Ausbruch in Norwalk, Ohio, USA erstmals aufgetauchte Norovirus äußert sich mit Beschwerden im Magen- und Darm-Bereich.
Typischerweise verursachen Noroviren Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen wie Altenheime, Rehabilitationskliniken, Kindergärten und Schulen. Dabei zirkuliert der Erreger ganzjährig in der Bevölkerung. Auch in Krankenhäusern kommt es regelmäßig zu mehrere Wochen andauernden Epidemien. Im Herbst 2007 blieben Patienten der Klinik Bavaria in Kreischa vom Norovirus nicht verschont.
Über diese Situation wurde auch von den Medien mit großem Interesse und spektakulär berichtet. Dabei bestand in der Berichterstattung Unsicherheit im Umgang mit dieser bundesweit zunehmenden Infektionskrankheit. Dies und neu gewonnene Erfahrungen im Hygienemanagement waren für uns Anlass, einen Informationstag mit überregionaler Bedeutung zu organisieren mit namhaften Referenten aus diesem Themenkreis, darunter auch Vertreter des Robert-Koch-Instituts.
Zum status quo möchten wir Sie daher herzlich einladen am 5.November 2008 ins Deutsche Hygienemuseum. Dieser round table richtet sich insbesondere an medizinisch interessierte Laien, Medienvertreter und Fachleute sowie Verantwortliche aus den o.g. Gemeinschaftseinrichtungen. Hintergrund dieser Veranstaltung ist die auch die Konstituierung eines diesbezüglichen Netzwerkes, welches zukünftig als Frühwarnsystem und Informationsplattform fungieren soll.
Die Veranstaltung ist kostenlos und wurde, für ärztliche Teilnehmer, von der sächsischen Landesärztekammer mit 4 CME Fortbildungspunkten zertifiziert.











