(openPR) Mit dem Einsatz von Trocknern in ihre Langstreckenjets sowie Winglets auf den Tragflächen der B767-Maschinen will Air New Zealand den Treibstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen weiter verringern. Die Airline verfolgt damit konsequent den eingeschlagenen Kurs, umweltbewussteste Fluggesellschaft zu werden.
Trockner für den Schutz der Umwelt
Air New Zealand lässt die elektronisch betriebenen Trockner der schwedischen Firma CTT Systems Incorporated im Zwischenraum oberhalb der Kabinendecke oder unterhalb des Bodens einbauen. Ihr Einsatz soll die zwischen der äußeren Flugzeughülle und der Kabinenverkleidung eingeschlossene Feuchtigkeit um circa 200 Kilogramm je Flug verringern. Die Airline plant den Einbau der Geräte für ihre B777, B767, B737 und A320 Flotten. Durch diese Maßnahme erwartet die Gesellschaft für die 42 Maschinen pro Jahr Einsparungen von 1,89 Millionen Litern Kerosin sowie 4.700 Tonnen weniger CO2-Ausstöße.
Captain David Morgan, General Manager Airline Operations, erklärt: „Positive Nebeneffekte der Trockner sind eine bessere Luft in der Kabine sowie verringerte Korrosions-Anfälligkeit. Jeder Passagier atmet stündlich ungefähr 100 Gramm Wasser aus. Durch den extremen Unterschied zur Außentemperatur auf Flughöhe wird eine signifikante Kondensation erzeugt, die sich auf der Isolierung niederschlägt.“
Verbesserte Leistung durch Tragflächen-Aufsätze
Einsparungen von mehr als 7,5 Millionen Neuseeland Dollar (circa 3,3 Millionen Euro) und 16.000 Tonnen CO2-Ausstöße weniger erhofft sich Air New Zealand durch das Anbringen von
leistungssteigernden Winglets an den Spitzen der Tragflächen ihrer fünf Boeing 767-300ER Flugzeuge. Die 3,4 Meter hohen Vorrichtungen sorgen für verminderten Luftwiderstand und damit für geringeren Treibstoffverbrauch und ein schnelleres Erreichen der Flughöhe. Die Winglets sind eine Entwicklung von Aviation Partners Boeing, einem Joint Venture von Aviation Partners Incorporated und Boeing.
Captain Morgan erläutert: „Die Aufsätze bedeuten eine nicht unerhebliche Investition für uns, langfristig macht diese sich jedoch durch Vorteile für die Umwelt, bessere Maschinenleistung und damit auch unter geschäftlichen Gesichtspunkten auf längeren Flügen bezahlt.“
Die B767-Maschinen von Air New Zealand sind auf den Strecken von Neuseeland nach Australien, in die Südsee und nach Hawaii im Einsatz. Die Umrüstung erfolgt durch Air New Zealand Technical Operations in der zweiten Hälfte von 2009.
Die Installation von Trocknern und Winglets ist Teil der bis 2010 geplanten Modifizierungen der gegenwärtigen Flotte von Neuseelands nationaler Fluggesellschaft.
Air New Zealand konnte von 2004 bis März 2008 durch gezielte Maßnahmen die Kohlendioxid-Emissionen ihrer Flotte um 90.963 Tonnen reduzieren. Die Airline verbraucht mittlerweile pro Jahr bereits 36 Millionen Liter weniger Treibstoff und spart dadurch 43 Millionen Neuseeland Dollar (circa 19,1 Millionen Euro).





