(openPR) Kinder lernen, ihre Zähe regelmäßig zu putzen, ihr Schuhe selbst zuzubinden – sie müssen auch lernen, mit Medien wie Fernseher oder Computer selbstverständlich im Alltag umzugehen. Denn Medien sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Welchen hohen Stellenwert insbesondere die Unterhaltungselektronik hat, zeigt die weltweit größte Messe für „E-Commerce“, die IFA in Berlin.
Da auf der IFA auch Strategien für Massenmärkte entwickelt werden, werden diese Trends auch bald die Kinderzimmer erreichen. Das Online-Informationsportal BIBER – Bildung-Beratung-Erziehung (www.bildung-beratung-erziehung.de) nimmt das Messespektakel zum Anlass, in einem BIBER-Blickpunkt zu beleuchten, wie die Medienrealität der Kindergarten- und Grundschulkinder aussieht.
Tatortkommissar Felix Stark alias Boris Aljinovic beweist seine Medienkompetenz als Papa , wenn er sich mit Sohnemann Anatol auch manchmal über die Fernsehliste, die Anatol sich selbst zusammenstellt, streitet. Medienpädagoge Detlef Ruffert („Eltern haben keine Sensoren für die Medienlandschaft“) macht sich Gedanken darüber, wie Eltern, Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrkräften gute Angebote gemacht werden können, Kindern den Umgang mit Medien im Alltag nahezubringen. Der Kindergarten „Fuldablick“ in Münden beweist in einem „Best-Practise“-Beispiel, wie kreativ Kinder mit Pastellkreide und dem PC umgehen.
Dr. Barbara Gehrke („Kinder sind noch Offliner“), Kommunikationswissenschaftlerin und Projektleiterin am Europäisches Zentrum für Medienkompetenz, verweist auf die Schere zwischen „eher bildungsaffinen, engagierten Eltern“ und Eltern, die sich wenig Gedanken machen darüber, wie Kinder mit Medien umgehen. Beide Gruppen sowie Menschen, die in Kindergärten und Grundschulen arbeiten, finden in diesem BIBER-Blickpunkt eine Vielzahl von Internet-Adressen, einen Buchtipp und konkrete Informationen dazu, wie Kinder bei der Verarbeitung von Medieneindrücken unterstützt werden können.











