(openPR) Koblenz/Bonn 08. Juli 2008 – Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung wird das Akademikerprogramm der Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) eine Weiterbildungsmaßnahme für Berufsrückkehrer/innen durchführen, um dem bestehenden Fachkräftebedarf sowohl im Maschinenbau als auch in der Elektro- und Informationstechnologie entgegenzuwirken. Zielgruppe sind Ingenieurinnen und Ingenieure mit den Fächern Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik, die nach der Familienphase wieder erwerbstätig werden möchten. Nach bundesweiter Ausschreibung des Projekts hat nun die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) den Zuschlag zur Durchführung der Fernstudiensegmente Informatik und Elektrotechnik erhalten.
Finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union erweitert das Akademikerprogramm der OBS mit return2job das Bildungsangebot ihres Projektes AQUA „Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt“ für Berufsrückkehrer/innen. Während der 15monatigen Qualifizierung, die sich aus dem kompakten Fernstudium der jeweiligen Fachrichtung und einem 3monatigen Praktikum zusammensetzt, erhalten die Teilnehmenden eine berufsspezifische Vorbereitung auf den Wiedereinstieg in das Berufsleben. Diese Maßnahme vermittelt aktuelles Fachwissen, überfachliche Qualifikationen und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern.
Das Fernstudium in der Fachrichtung Elektrotechnik, welches die ZFH in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt durchführt, umfasst sechs Module, deren Studieninhalte von modernen Technologien und Prozessen in der Elektrotechnik über Programmiermethodik bis hin zu überfachlichen Inhalten wie Präsentationstechniken, Kommunikation und Projektmanagement reichen. In einem Teamprojekt wenden die Teilnehmenden die neu erlernten technischen Inhalte in einer simulierten industrienahen Situation so realistisch wie möglich an und trainieren dabei die Teamfähigkeit.
Das Fernstudium in der Fachrichtung Informatik, welches von der ZFH in Kooperation mit der Fachhochschule Trier ausgerichtet wird, umfasst vier Standardmodule und die Erstellung einer Projektarbeit. Die Studieninhalte reichen von der Einführung in die Programmierung über Datenbanksysteme bis hin zu Software Engineering und IT-Sicherheit. Professoren des Fachbereichs Informatik an der FH Trier betreuen die Projektarbeiten.
Das didaktische Konzept der beiden Fernstudienangebote entspricht dem Ansatz des Blended Learning und besteht aus einer Kombination von Selbststudien- und Präsenzphasen. Lernprozesse ebenso wie Informationsaustausch und Kommunikation zwischen Studierenden und Professoren werden online über eine Lernplattform mit vielseitigen Funktionalitäten unterstützt. Die Präsenzphasen in den technischen Laboratorien der beteiligten Hochschulen dienen zur praktischen Umsetzung und Vertiefung der vermittelten Inhalte und werden familiengerecht mit Kinderbetreuung durchgeführt. Der wöchentliche Arbeitsaufwand liegt für die Teilnehmenden durchgängig bei ca. 30 Stunden.
Jeweils 10 Berufsrückkehrer/innen je Fachrichtung erhalten über ein Auswahlverfahren, das ab August 2008 durchgeführt wird, die Chance, an dieser im Oktober 2008 startenden Studienergänzung teilzunehmen. Nähere Auskünfte zur Bewerbung und Organisation sowie zu den Konditionen erhalten Interessierte bei der Otto Benecke Stiftung e.V.: Ulrike Anheier-Peez (0228 8163-224,








