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Lebensqualität der Deutschen im 21. Jahrhundert - Gesundheitstouristische Produkte entwickeln und vermarkten

19.06.200811:52 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Die Wirtschaftsbereiche Gesundheit, Freizeit und Tourismus sind Deutschlands größte Arbeitgeber. Weit über sechs Millionen Menschen sind in den Freizeit- und Tourismuswirtschaften und mehr als vier Millionen im Gesundheitswesen beschäftigt. Diese Wachstumsbranchen sowie auch die Freizeitwirtschaft in den Bereichen Medien, Kultur, Sport und Unterhaltung sind die Zukunftsmärkte des 21. Jahrhunderts. Auf der einen Seite ist daher der Wettbewerb um Marktpositionen in diesen Leitökonomien in vollem Gange und wird anhalten, da die Nachfragen nach mehr Lebensqualität und einem besseren Leben sich weiter steigern werden. Auf der anderen Seite hängt die erlebte Lebensqualität nicht allein vom gesellschaftlich akzeptierten Lebensstandard ab, sondern gewinnt ihre Kontur aus individueller Erfüllung und sozialer Zufriedenheit.

Damit ist die Grundfrage von Professionalisierungsaspekten im Gesundheitstourismus und über ihn hinaus abgesteckt: Wie wird sich die Lebensqualität der Deutschen im 21. Jahrhundert entwickeln und welchen Stellenwert erreichen in diesen individuell, wirtschaftlich und kulturell bedeutsamen Prozessen die Bereiche Gesundheit, Freizeit und Tourismus?

Mit politischen Verantwortungsträgern, Vertretern der Berufsverbände, Wirtschaftsexperten und Wissenschaftlern aus Gesundheit, Freizeit und Tourismus wurden bereits 2007 im Rahmen einer Zukunftskonferenz in der Landeshauptstadt Schwerin die Marktpotenziale, Entwicklungstrends und Qualitätsanforderungen diskutiert, die für gesundheitstouristische Zukunftserwartungen relevant sind. Im Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zeichnete sich ab, dass regionale, nationale und globale Gesundheits-, Freizeit- und Tourismuswirtschaften zunehmend in High-Level-Wellness-Konzepten unerlässliche Erfolgsvoraussetzungen finden und auf die vorhandenen Marktbedingungen anpassen werden.

Die Grundlagen von High-Level-Wellness, nämlich touristische Verbindungen zwischen sozialen, kulturellen, physischen und psychischen Urlaubsbedingungen, werden bei varianten Kundengruppen und gestreuten Preissegmenten nunmehr immer spürbarer und die relevanten Marktprozesse differenzieren sich weiter aus. Da wirtschaftlich erfolgreiches Handeln in diesen Märkten immer vom Einsatz eines entsprechend qualifizierten und serviceorientierten Personals abhängig ist, wird mit dem Schwerpunkt von Komplexität gesundheitstouristischer Angebote die Professionalisierung von Mitarbeiterbedarfsprofilen zu einer drängenden Aufgabe. Daher zeigten gesundheitstouristische Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland auf Fragen zur branchenspezifischen Relevanz von Hochschulabschlüssen ein deutlich gestiegenes Interesse im Bereich der Bachelor-Ausbildung. 38 % der Unternehmen würden bei Neueinstellungen im Bereich des Managements gesundheitstouristischer Destinationen jene Hochschulabsolventen einstellen, die mit einer speziellen Professionalisierung im Gesundheitstourismus oder Hotel- und Tourismusmanagement antreten. Von diesen Absolventen wird erwartet, dass sie sich nicht nur in den betriebswirtschaftlichen Erfolgspositionen gesundheitstouristischer Wirtschaftszweige exzellent auskennen, sondern auch komplexe gesundheitstouristische Produkte mit ihren sozialen und kulturellen Leistungsketten entwickeln und vermarkten können. Weitere empirische Ergebnisse dieser Studie und der akademische Diskurs zu Konzepten von High-Level-Wellness werden demnächst veröffentlicht in:

Torsten Fischer, André Schulz (Hrsg.): Handbuch Gesundheitstourismus. Aachen 2008.

http://www.baltic-college.de

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