(openPR) Barcelona, 19. Juni 2008 – In vielen ETFs ist nicht drin, was auf dem Etikett drauf steht. ETFs verwenden immer mehr aggressive Sampling-Techniken und Swaps zur Abbildung eines Index.
„Alle Aktien-ETFs der Deutsche Bank Marke werden durch japanische Aktienkörbe abgebildet, während die Performance durch einen Swap dazugekauft wird“, so Dr. Thomas Winderl von Portfoliotheorie.com.
Neue europäische Richtlinien und der ETF-Hype machen es für Anleger zunehmend schwieriger, zu verstehen, worin ETFs investieren. Immer häufiger muss der Privatanleger auch darauf schauen, auf welche Art der ETF den Index nachbildet. Die Art der Nachbildung (engl. Replication) hat wesentlichen Anteil an der Bewertung der Qualität eines ETFs für ein langfristiges Indexportfolio.
Der Privatanleger kann sich mittlerweile nicht mehr darauf verlassen, dass ein ETF auf den Euro STOXX 50 auch zum Großteil europäische Aktien enthält. Obgleich der Einsatz von Derivaten auf 10% beschränkt bleibt und viele der Swap-Partner hervorragende Bonität aufweisen, muss jeder Anleger ganz genau prüfen, ob im ETF auch drinnen ist, was auf dem Etikett draufsteht.
Ein ausführlicher Text findet sich auf www.portfoliotheorie.com.








