(openPR) Die Computer generierten Visual Effects nehmen in aktuellen Filmproduktionen zunehmend eine größere Rolle ein - und zwar nicht nur in jenen Genres, die traditionell mit Special Effects verbunden sind (Fantasy-, Abenteuer- und Science-Fiction-Filme), sondern bspw. auch in romantischen Komödien oder Historienfilme. Immer mehr Computeranimationen werden in die Erzählkonstruktion integriert. An diesen computergenerierten Bildern scheiden sich die Geister: Ist der Computer ein kalter, berechnender Apparat, der an die Stelle von Menschen tritt und dem Film seine einstmals analoge Seele raubt?
Barbara Flückiger stellt in VISUAL EFFECTS die technischen Grundlagen und visuellen Aspekte des computergenerierten Filmbildes dar und erläutert die ästhetischen Konsequenzen. Sie untersucht die technischen Grundlagen der 3D-Modellierung und Animation, ihre Entwicklung und Praxis und diskutiert ihre Differenz zu herkömmlichen Methoden der filmischen Abbildungsverfahren. Aber auch die ästhetischen Aspekte werden analysiert: Ästhetische Konsequenzen des Zusammenpralls von Korn und Pixel, von konventioneller Fotografie und mathematisch-naturwissenschaftlichen Modellierungsalgorithmen.
Von Barbara Flückiger liegt bereits SOUND DESIGN im Schüren Verlag vor.
Barbara Flückiger: Visual Effects. Filmbilder aus dem Computer (Zürcher Filmstudien 18)
Marburg (Schüren Verlag), 2008, 528 S., Klappbroschur, viele farbige Abb., ISBN: 978-3-89472-518-1, 38,- € / 64,- sFr (UVP)












