(openPR) Stuttgart, 19. März 2008. Der Schutz der Wälder wird immer wichtiger. Darauf weist die Waldschutzorganisation PEFC Deutschland e. V. in Stuttgart, anlässlich des Internationalen Tag des Waldes am 21. März hin. Jährlich verschwinden in den Tropen und den borealen Wäldern etwa 14 Millionen Hektar Wald. Auch in Deutschland setzen Luftschadstoffe dem Wald zu. Umso wichtiger wird nach Ansicht von Experten eine schonende Bewirtschaftung des wertvollen Ökosystems Wald. Deutschland nimmt dabei eine Vorbildfunktion ein. Zwei Drittel der deutschen Wälder werden nach den strengen Kriterien von PEFC, dem größten unabhängigen Zertifizierungssystem für naturnahe Waldwirtschaft, bewirtschaftet. Hier sind Kahlschläge und Biozide grundsätzlich verboten. So bleibt der Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Auch immer mehr holzverarbeitende Betriebe setzen auf Umweltschutz und verpflichten sich freiwillig, nur Holz aus nachweislich schonender Waldwirtschaft zu verarbeiten. Vorreiter des Ökobooms ist die Papierbranche. Mittlerweile nutzen alle großen Papierhersteller und -händler das PEFC-Siegel. Zudem stieg 2007 die Anzahl der zertifizierten Druckereien um über 500 Prozent. „Die Unternehmen wachen langsam auf“, kommentiert Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer von PEFC Deutschland e.V., die Entwicklung. Etwas mehr Sensibilität wünscht sich der Diplom-Forstwirt allerdings von den Endverbrauchern: „Nur wenn die Kunden aktiv nachfragen, können sich Schutzprogramme durchsetzen und zum Erhalt des Lebensraumes Wald beitragen.“








