(openPR) Wie wohnen wir morgen?
Unter dem Motto „Wohnformen für Generationen – Zukunft gestalten!“ findet am 12. April von 9 bis 17 Uhr im Fraunhofer-Zentrum Kaiserslautern eine Tagung mit begleitender Fachausstellung statt. Die Veranstaltung in Kooperation von AWIA e.V., der Stadt Kaiserslautern und des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und umfasst ein hochkarätiges Vortragsprogramm mit namhaften Referenten aus Wissenschaft und Praxis. Fachinformationen, Expertenrunden und eindrucksvolle Labordemonstrationen geben einen Einblick in neueste Trends der Forschung und den Stand der praktischen Umsetzung im Alltag. Die Teilnahmegebühr in Höhe von 10 Euro umfasst einen Mittagsimbiss; eine Anmeldung unter 0631/365-2280 bis 7. April ist unbedingt erforderlich.
Inhaltlich wird die Tagung unter der Schirmherrschaft von Landrat Rolf Künne und Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel gleichermaßen von technologischen und soziologischen Aspekten geprägt. Das Fraunhofer IESE wird insbesondere das EU-Forschungsvorhaben EMERGE – Emergency Monitoring and Prevention vorstellen. Von IESE-Wissenschaftler Dr. Martin Becker erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus erster Hand, wie unauffällige Sensoren und ausgefeilte Softwaresteuerungen den Gesundheitszustand eines Bewohners erfassen und die richtigen Aktionen daraus ableiten. Der Chefarzt von Anästhesie und Notfallmedizin des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern, Prof. Christian Madler, wird die Bedeutung des Projekts aus notfallmedizinischer Sicht erläutern.
Weitere Highlights des umfangreichen Tagungsprogramms werden der Vortrag des renommierten Arztes und Soziologen Prof. Klaus Dörner zum Thema „Mit bürgerlichem Engagement zu neuen Wohnformen“ sowie der Überblick über Wohnwelten im ländlichen und städtischen Raum von Prof. Elisabeth Leicht-Eckhard von der Fachhochschule Osnabrück sein.
Breiten Raum nimmt weiterhin die Vorstellung geplanter oder bereits realisierter Wohnprojekte mit innovativem Charakter ein. Von Vorhaben des Vereins AWIA e.V. („Anders wohnen im Alter“) in Kaiserslautern und Schopp über den „Eilardshof“ als erstes Projekt des Neustadter Vereins Neuland und den „Generationenhof Landau“ reicht die Spanne bis hin zu praktischen Erfahrungen mit bereits in Betrieb befindlichen, mit modernster Hausautomatisierung ausgerüsteten Wohnanlagen. Die BAU AG Kaiserslautern wird mit ihrem Wohnprojekt „Assisted Living“ unter fachlicher Begleitung des Lehrstuhls von Prof. Lothar Litz von der Technischen Universität Kaiserslautern ebenso wie die Betreiber des Projekts „Wohnen am Stadtpark“ für Informationen bereitstehen.
In den Pausen zwischen den Vortragsblöcken bietet sich Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit zum Besuch der begleitenden Fachausstellung, vertiefenden Gesprächen mit erfahrenen Praktikern oder zur Besichtigung des Labors für Lebensassistenzsysteme des Fraunhofer IESE.







