(openPR) Praxismanagement als reale Notwendigkeit
- Schwierige Begriffsdefinition
- Praxismanagerin – Generalist oder Spezialist
- Erfolgsfaktor Praxismanagement
„Praxismanagement ist inzwischen wesentlicher Bestandteil der Arbeit eines Zahnarztes“, so Kerstin Schulz von der PR-Beratung DENTCOLLEGE. Sie betrachtet die Sache unter der Maßgabe, dass jedes Unternehmen geführt werden muss, also auch eine Zahnarztpraxis. Ob das dann Praxismanagement, Praxisführung oder Praxisorganisation genannt wird, ist zweitrangig. Priorität vor der Begriffsdefinition hat für sie die Bewusstheit über die Notwendigkeit des Managens.
Noch vor knapp 10 Jahren wussten viele Zahnärzte mit dem Begriff Praxismanagement wenig anzufangen. Eine Praxismanagerin wurde eher als Arztsekretärin bezeichnet, über ihre Einsatzgebiete gab es viele Irritationen. Der Begriff Praxismanagement hielt bei Zahnärzten in Form einer Reihe von Publikationen Einzug, die sich entweder auf das Managen medizinischer Fälle bezogen oder betriebswirtschaftliche Anleitungen darstellten, die niemand lesen wollte.
Inzwischen ist Praxismanagement als Begriff bekannt, das Bewusstsein über die Notwendigkeit desselben in der eigenen Praxis wächst langsam. Ähnlich steht es um das Berufsbild der Praxismanagerin, das bislang nicht vorhanden ist. Andererseits werden von einigen Institutionen Ausbildungsgänge zur Praxismanagerin angeboten. Für einen großen Teil der Zahnärzte ist eine Praxismanagerin dennoch eine Abrechnungshelferin, die dafür sorgt, dass die Honorarzahlungen der Patienten pünktlich erfolgen. Und für viele Praxen kommt es überhaupt nicht in Betracht, eine Stelle für eine Praxismanagerin zu schaffen. „Man glaubt häufig, die Kapazität dafür stünde nur einer großen Praxis zu“, erläutert Kerstin Schulz, die selbst 16 Jahre lang im Praxismanagement tätig war.
Sie glaubt, die fehlende Akzeptanz des Praxismanagements mindere die Erfolgspotentiale einer Zahnarztpraxis. „Eine Praxismanagerin ist wie in jedem anderen Unternehmen der Generalist und damit weitaus mehr als eine Spezialistin für die Leistungsabrechnung.“ Wer das erkennen kann, findet in der Praxismanagerin eine Verbündete. In partnerschaftlicher Arbeit unterstützt sie den Zahnarzt beim Prozess der Praxisentwicklung. Dafür braucht sie Management-Know-how und mehrjährige Berufserfahrungen. „Und muss sich vor allem frei machen dürfen vom Image, Mädchen für alles zu sein“, meint Kerstin Schulz von DENTCOLLEGE. Mehr Informationen zum Thema stellt sie unter www.dentcollege.de zur Verfügung.













