openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Bundesregierung beschließt Wohngelderhöhung; Mieterbund-Forderungen und Erwartungen erfüllt

22.02.200811:19 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) (dmb) „Das ist ein guter Tag, insbesondere für einkommensschwache Haushalte in Deutschland. Die Bundesregierung nimmt ihre soziale Verantwortung ernst und erhöht das Wohngeld um rund 520 Millionen Euro. Damit greift sie Forderungen und Erwartungen des Deutschen Mieterbundes auf und setzt ein deutliches und spürbares Zeichen gegen die Wohnarmut“, kommentierte Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), die heute auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt gegebene Entscheidung der Bundesregierung.

Die nach Angaben des Deutschen Mieterbundes längst überfällige Wohngelderhöhung besteht aus drei Bausteinen:
? Die bisherigen Einkommensgrenzen werden angehoben. Damit wird der Kreis der Berechtigten, die einen Antrag auf Wohngeld stellen können, erweitert.
? Es gibt höheres Wohngeld. Mit dieser Verbesserung wird ein Ausgleich geschaffen für die Preissteigerungen bei Mieten, Strom und kalten Betriebskosten seit der letzten Wohngeldanpassung im Jahr 2001.
? Heizkosten werden bei der Wohngeldgewährung künftig berücksichtigt. Damit reagiert die Bundesregierung auf die explodierenden Energiepreise und schafft erstmals einen entsprechenden Ausgleich für die Empfänger des staatlichen Zuschusses zum Wohnen.

„Wir sind mit der angekündigten Wohngelderhöhung zufrieden, unsere immer wieder aufgestellten Forderungen hat die Regierung umgesetzt“, sagte der Mieterbund-Präsident.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf zur Neuregelung des Wohngeldgesetzes hatte praktisch keine materiellen Leistungsverbesserungen für die Betroffenen vorgesehen, sondern stattdessen vorrangig Regelungen zur Vereinfachung und Entbürokratisierung enthalten.
Mieterbund-Präsident Rips: „Der erste Gesetzesentwurf nutzte den Ämtern und Behörden. Die jetzt beschlossene Wohngelderhöhung nutzt den Menschen. Gewinner sind einkommensschwache, insbesondere Rentnerhaushalte. Wir haben als Deutscher Mieterbund hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 190830
 1605

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Bundesregierung beschließt Wohngelderhöhung; Mieterbund-Forderungen und Erwartungen erfüllt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutscher Mieterbund

Farbwahlklausel unwirksam - BGH bestätigt Rechtsprechung zu Schönheitsreparaturen
Farbwahlklausel unwirksam - BGH bestätigt Rechtsprechung zu Schönheitsreparaturen
(dmb) „Richtig, konsequent und so auch zu erwarten“, kommentierte Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu einer Schönheitsreparatur- bzw. Farbwahlklausel (BGH VIII ZR 50/09). Der Bundesgerichtshof entschied, dass nachfolgende Klausel in einem Berliner Mietvertrag unwirksam ist: „Bei der Ausführung von Schönheitsreparaturen sind die Türblätter, Türrahmen, Fensterflügel und Fensterrahmen ... nur weiß zu lackieren ...“ Die Richter bestätigten, dass Mietvertragsklauseln, d…
CSU gibt FDP-Forderungen nach - Mietrechtsänderungen im Bundestag gefordert
CSU gibt FDP-Forderungen nach - Mietrechtsänderungen im Bundestag gefordert
(dmb) „Wir sind enttäuscht, dass die CSU plötzlich Reformbedarf im Mietrecht sieht und das Mietminderungsrecht bei energetischen Sanierungen in Frage stellt. Damit gibt die CSU erstmals FDP-Forderungen nach Verschlechterungen des Mietrechts zu Lasten der Mieter nach und droht vor dem liberalen Koalitionspartner einzuknicken“, kommentierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, eine Erklärung des innen- und rechtspolitischen Sprechers der CSU-Landesgruppe, Stephan Mayer, anlässlich der Beratungen zum Bundeshaushalt …

Das könnte Sie auch interessieren:

Wohngeldreform verschoben - Nachbesserungen erforderlich
Wohngeldreform verschoben - Nachbesserungen erforderlich
… Gesetzentwurfes zur Neuregelung des Wohngeldgesetzes in die Bundestagsausschüsse. „Jetzt bleibt Zeit und Möglichkeit, nachzubessern. Ein neues Wohngeldgesetz darf Fragen der Wohngelderhöhung nicht ausklammern. Wir brauchen eine 15-prozentige Erhöhung des Wohngeldes, eine Anhebung der Einkommensgrenzen und die Berücksichtigung der Heizkosten beim Wohngeld“, …
Wohngeldverbesserung in greifbarer Nähe
Wohngeldverbesserung in greifbarer Nähe
… Ländern getragen – ein zusätzlicher Aufwand von etwa 500 bis 600 Millionen Euro jährlich entstehen. Der Gesetzgeber würde damit der Tatsache Rechnung tragen, dass seit der letzten Wohngelderhöhung im Jahr 2001 die Mieten um 8 Prozent gestiegen sind, die „kalten“ Betriebskosten sich um 10 Prozent erhöht haben, die Stromkosten um 30 Prozent und die Kosten …
Energiepreise treiben Wohnkosten auf Rekordniveau - Mieterbund legt 10-Punkte-Programm vor
Energiepreise treiben Wohnkosten auf Rekordniveau - Mieterbund legt 10-Punkte-Programm vor
… –bedarf tagesaktuell zu überprüfen und zu steuern. Dabei muss es möglich werden, dass die Haushalte problemlos Nacht- oder sonstige Sondertarife ausnutzen können. 6. Kurzfristig: Wohngelderhöhung Bei der am 1. Januar 2009 in Kraft tretenden Wohngelderhöhung werden auf Betreiben des Deutschen Mieterbundes erstmals Heizkosten bei der zu berücksichtigenden …
Bundestag verabschiedet Wohngelderhöhung
Bundestag verabschiedet Wohngelderhöhung
Berlin, 25. April 2008 - Mieterbund-Präsident Dr. Franz-Georg Rips zur Wohngelderhöhung: Wirksamer Beitrag gegen Wohnarmut (dmb) „Rund 60 Prozent mehr Wohngeld werden einkommensschwache Haushalte in Deutschland ab 2009 erhalten. Die Erhöhung des staatlichen Zuschusses zum Wohnen von durchschnittlich 90 auf 142 Euro monatlich ist ein wirksamer Beitrag …
Konsequentere und mutigere Energiepolitik notwendig
Konsequentere und mutigere Energiepolitik notwendig
… den Vermittlungsausschuss angerufen haben mit dem Ziel, die Heizkosteneinbeziehung wieder zu streichen“, erklärte der Mieterbund-Präsident. „Das hätte zur Folge, dass sich die geplante Wohngelderhöhung halbiert. Die Länder dürfen ihre fiskalischen Streitigkeiten mit dem Bund nicht auf dem Rücken der Wohngeldempfänger austragen. Das Wohngeld muss in der …
Zusätzliche Wohngeldzahlungen beschlossen - Bundesrat stimmt Einmalzahlung zu
Zusätzliche Wohngeldzahlungen beschlossen - Bundesrat stimmt Einmalzahlung zu
… heutige Entscheidung des Bundesrates, dem von Bundesregierung und Bundestag beschlossenen Heizkostenzuschuss zuzustimmen. Zusätzlich zu der am 1. Januar 2009 in Kraft tretenden Wohngelderhöhung wird es jetzt eine Einmalzahlung für Wohngeldempfänger zur Entlastung von den stark gestiegenen Energiepreisen geben. Die zusätzlichen Wohngeldzahlungen sollen alle …
50 Euro mehr Wohngeld im Monat - Bundesregierung greift Mieterbund-Forderungen auf
50 Euro mehr Wohngeld im Monat - Bundesregierung greift Mieterbund-Forderungen auf
… Forderungen weitestgehend auf“, kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, die gestern im Bundeskabinett beschlossene Wohngelderhöhung. „Gerade für Rentnerhaushalte, den Großteil der Wohngeldbezieher in Deutschland, bringt die Wohngelderhöhung unter Einbeziehung anteiliger Heizkosten spürbare finanzielle Vorteile, …
Heizkostenaufschlag für erneuerbare Energien?
Heizkostenaufschlag für erneuerbare Energien?
… Gesamtwohnkosten auf die Betriebskosten. Höhere Heizkosten seien insbesondere für einkommensschwächere Haushalte nicht mehr verkraftbar. „Wir brauchen einen Kostenausgleich, zum Beispiel einen Heizkostenzuschuss oder eine Wohngelderhöhung, auch unter Berücksichtigung der hohen Heizkosten, für diese Haushalte“, forderte der Direktor des Deutschen Mieterbundes. +++
REITs-Gesetzentwurf am 18. Januar im Bundestag
REITs-Gesetzentwurf am 18. Januar im Bundestag
Bundesregierung klammert Mietwohnungen weiterhin aus - Bundestag entscheidet über Gesetzentwurf Berlin, 17. Januar 2007. „REITs mit Mietwohnungen darf es nicht geben“, erklärte Dr. Franz-Georg Rips, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), im Vorfeld der Beratungen des REITs-Gesetzentwurfes am 18. Januar im Deutschen Bundestag. „Wir begrüßen deshalb …
Wohngeld vorziehen – Sonderprogramm zur Energieeinsparung
Wohngeld vorziehen – Sonderprogramm zur Energieeinsparung
… SPD-Fraktionschef Struck gemachten Vorschläge gut und richtig“, kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips. „Wir begrüßen insbesondere das Vorhaben, die Wohngelderhöhung um drei Monate vorzuziehen. Das entlastet bis zu 800.000 einkommensschwächere Haushalte, die heute häufig mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die …
Sie lesen gerade: Bundesregierung beschließt Wohngelderhöhung; Mieterbund-Forderungen und Erwartungen erfüllt