(openPR) (dmb) „Das ist ein guter Tag, insbesondere für einkommensschwache Haushalte in Deutschland. Die Bundesregierung nimmt ihre soziale Verantwortung ernst und erhöht das Wohngeld um rund 520 Millionen Euro. Damit greift sie Forderungen und Erwartungen des Deutschen Mieterbundes auf und setzt ein deutliches und spürbares Zeichen gegen die Wohnarmut“, kommentierte Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), die heute auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt gegebene Entscheidung der Bundesregierung.
Die nach Angaben des Deutschen Mieterbundes längst überfällige Wohngelderhöhung besteht aus drei Bausteinen:
? Die bisherigen Einkommensgrenzen werden angehoben. Damit wird der Kreis der Berechtigten, die einen Antrag auf Wohngeld stellen können, erweitert.
? Es gibt höheres Wohngeld. Mit dieser Verbesserung wird ein Ausgleich geschaffen für die Preissteigerungen bei Mieten, Strom und kalten Betriebskosten seit der letzten Wohngeldanpassung im Jahr 2001.
? Heizkosten werden bei der Wohngeldgewährung künftig berücksichtigt. Damit reagiert die Bundesregierung auf die explodierenden Energiepreise und schafft erstmals einen entsprechenden Ausgleich für die Empfänger des staatlichen Zuschusses zum Wohnen.
„Wir sind mit der angekündigten Wohngelderhöhung zufrieden, unsere immer wieder aufgestellten Forderungen hat die Regierung umgesetzt“, sagte der Mieterbund-Präsident.
Der ursprüngliche Gesetzentwurf zur Neuregelung des Wohngeldgesetzes hatte praktisch keine materiellen Leistungsverbesserungen für die Betroffenen vorgesehen, sondern stattdessen vorrangig Regelungen zur Vereinfachung und Entbürokratisierung enthalten.
Mieterbund-Präsident Rips: „Der erste Gesetzesentwurf nutzte den Ämtern und Behörden. Die jetzt beschlossene Wohngelderhöhung nutzt den Menschen. Gewinner sind einkommensschwache, insbesondere Rentnerhaushalte. Wir haben als Deutscher Mieterbund hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet.“
