(openPR) Nach einem guten Wachstumsjahr erleben die Vorwerk Teppichwerke nun einen starken Auftakt 2008. Die Domotex schloss für Vorwerk mit einem Besucherrekord und bester Resonanz auf aktuelle Produktlinien und die neue Entwicklungsstrategie des Unternehmens.
Hameln, 16. Januar 2008 – Mit einem selbstbewussten und kraftvollen Auftritt präsentierten die Vorwerk Teppichwerke ihr neues, betont exklusives und deutlich auf internationale Geschmacksansprüche ausgerichtetes Produktsortiment auf den Fachmessen Heimtextil und Domotex in Frankfurt und Hannover. Traditionell erwies sich auch in diesem Jahr die Domotex einmal mehr als Erfolgsmesse für die Teppichwerke. Die innerhalb des Floor Forums mit 400 Quadratmetern imposant gestaltete Messestandarchitektur des Designers Ulf Moritz war fast schon zu knapp bemessen um dem Andrang der Fachbesucher gerecht zu werden. „Als einzige deutsche Marke im Teppichbodensegment und im Bewusstsein einer national, wie international erfolgreichen Saison 2007 waren wir auf eine starke Messe in Hannover vorbereitet. Tatsächlich wurden unsere Erwartungen noch übertroffen. Weit über 1.500 Fachbesucher - fast ein Drittel mehr als im Vorjahr - konnten wir in diesem Jahr auf unserem Stand verzeichnen“ sagt Johannes Schulte, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vorwerk Teppichwerke und blickt positiv in die Zukunft. „Wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Der Schritt hinein ins stabile Hochpreis- und Luxussegment mit hoch emotionalen Produkten, wie auch der Beginn des Ausbaus unserer internationalen Vertriebsstrukturen haben gezeigt, dass die Marke Vorwerk eindeutig Potential zum Wachstum hat. Und dieses nicht nur im heimischen, sondern auch in europäischen und weltweiten Märkten“, so Johannes Schulte.
Die Erfahrungen der diesjährigen Domotex unterstützen diese Einschätzung. So waren es insbesondere ausländischen Kunden und Fachbesucher, die sich von Angeboten wie der neuen Vorwerk Wohnkollektion „fascination“, der Designkollektion „Ulf Moritz by Vorwerk“ oder Ausnahmeprodukten wie den neuen, bis zu 14,5 Kilo schweren und bis zu 750 Euro pro Quadratmeter teuren Luxusteppichen der Kollektion „elemento“, die in Handarbeit aus bester Schurwolle gefertigt werden, begeistern ließen. Dabei faszinierte die Besucher vor allem die Emotionalität der Produkte, die ihren Ausdruck in neuen, sinnlichen Farbwelten, dichten, hochflorigen Oberflächen, spannenden Strukturen und edlen Materialien wie reiner Neuseeland Schurwolle findet. Neben den traditionellen Kernmärkten Westeuropas, waren insbesondere Fachbesucher aus Osteuropa, dem mittleren Osten und Asien überproportional stark an den Vorwerk Qualitätsprodukten aus Deutschland interessiert. Gerade in Osteuropa steigt die Nachfrage nach Luxusprodukten im Einrichtungsbereich und Kaufentscheidungen werden immer mehr emotional und nach Markengesichtspunkten, weniger über den Preis getroffen.
Ergebnisse 2007: Basis für Wachstum auch in neuen Märkten
2007 konnten sich die Vorwerk Teppichwerke ein weiteres Mal gegen den Markttrend positiv entwickeln. Trotz erheblicher negativer Einflussfaktoren wie der Mehrwertsteuererhöhung und einer gehemmten Kaufkraft der Verbraucher durch steigende Preise für Energie und Nahrungsmittel, konnten die Vorwerk Teppichwerke ihren Umsatz 2007 um fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern, während die Branche gleichzeitig Einbußen von circa zwei Prozent im Inland verbuchen musste. Treibende Wachstumskräfte bei den Vorwerk Teppichwerken waren im Inland das hochpreisige Handels- und das hochwertige Objektgeschäft. Im Export, trug besonders der vermehrte Absatz von Hochpreisprodukten im Objektgeschäft zur positiven Umsatzentwicklung bei.
Der Negativtrend in der Teppichbodenbranche sorgte 2007 erneut für Konsolidierung mit einem Rückgang der Wettbewerber um vier Prozent auf aktuell 47 Betriebe. Während zahlreiche Mitbewerber weiter Stellen abbauen mussten - die Branche beklagte 2007 einen Stellenverlust um 2,3 Prozent - setzte sich der Positivtrend bei den Vorwerk Teppichwerken auch in diesem Bereich fort. War 2004 bei Vorwerk noch ein Stellenabbau von 120 Mitarbeitern erforderlich, konnten seitdem Stellen erfreulicher Weise wieder neu geschaffen werden. Aktuell beschäftigen die Teppichwerke wieder 347 Mitarbeiter, davon 24 Auszubildende. Auch 2008 werden neue Einstellungen folgen. „In den kommenden 5 Jahren werden wir ein weiteres Stellenplus von 15 Prozent schaffen“, sagt Johannes Schulte.
Die Aussichten:
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine weiterhin gute Entwicklung der Vorwerk Teppichwerke und auch für die Erholung der Branche sind generell gut. Die deutsche Konjunktur ist weiter aufwärts gerichtet, wenn auch seit dem Jahresende 2007 mit nachlassender Kraft. 2008 soll das reale Bruttoinlandsprodukt um 1,8 Prozent wachsen. Neu dabei ist, dass sich dieses Wachstum bedingt durch die zunehmende Beschäftigung wieder deutlich stärker aus dem Zuwachs an Kaufkraft generiert und nicht mehr so stark aus der Investitionstätigkeit. Erwartet wird ein Anstieg des privaten Konsums um 1,5 Prozent. „Dies ist grundsätzlich eine gute Chance für die Nachfrageentwicklung textiler Bodenbeläge im Inland“ so Johannes Schulte.
Eine Prognose für die Entwicklung des Exportgeschäftes in 2008 ist aktuell schwierig. Hier bleibt abzuwarten, wohin die Entwicklung des Euro- bzw. Dollarkurses geht und welche Kreise die in den USA ausgelöste Immobilien- bzw. Finanzmarktkrise noch weltweit ziehen wird. Tatsache ist, dass infolge der Globalisierung das Produktangebot größer und damit auch der Wettbewerb auf den internationalen Märkten generell härter geworden ist. „Wir haben unsere Produktstrategie und unser Exportengagement dieser Entwicklung angepasst. „Made in Germany“ ist vielerorts zwar wichtig, aber kein Freifahrtschein für den Erfolg im Ausland“ meint Johannes Schulte.
Auch Dr. Gregor Treptow, seit Anfang des Jahres neu bei den Vorwerk Teppichwerken für die Bereiche Marketing und Corporate Development zuständig, blickt positiv in die Zukunft: „Wir sind auf einem guten Weg. Die nächsten Aufgaben werden sein, künftige Zielmärkte in Europa und weltweit genau auf Ihre Zielgruppenstruktur zu untersuchen, marktgerechte Produkte zu entwickeln und Vorwerk im Ausland zu mehr Bekanntheit und mittelfristig auch zu einem eigenen Markenstatus zu verhelfen“.
Fazit: Wer international erfolgreich sein will braucht Produktinnovationen, die Qualität, Individualität, Design und Emotionen bieten sowie das persönliche Engagement vor Ort. „Die Vorwerk Teppichwerke sind diesbezüglich gut aufgestellt“, so Johannes Schulte.










