(openPR) Metropolregion Hamburg - Seit Sommer 2007 trifft es die Unternehmen wie ein Schlag ins Gesicht. Bei den durch die AOK durchgeführten obligatorischen Lohnbuchprüfungen in den Betrieben werden Künstlersozialkassenbeiträge nacherhoben für Druckerzeugnisse, Werbeprospekte, Geschäftsberichte, Zeitungsanzeigen. Selbst durch Werbeagenturen erbrachte Dienstleistungen sind künstlersozialkassenpflichtig, obwohl andererseits weder Inhaber noch Agenturmitarbeiter die Möglichkeit haben, sich bei der Künstlersozialkasse (KSK) zu versichern, geschweige denn bei der KSK versichert sind.
Die KSK berechnet die Beiträge dabei für bis zu fünf Jahren rückwirkend. Will sich hier eine Krankenkasse auf Kosten unbeteiligter Dritter mit Raubrittertum-Manieren sanieren? Am Donnerstag, den 31. Januar veranstaltet der A.B.C. hierzu einen Clubabend im Norderstedter Restaurant Lindenhof, Ulzburger Str. 94 bei den HSV-Trainingsplätzen. ALSTER BUSINESS CLUB Präsident Jens Kahlsdorf: "Ich freue mich, dass wir für unseren nächsten Clubabend den parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Franz Thönnes als Referenten gewinnen konnten. Auch wenn Herr Thönnes über Demografie und Wettbewerb als Chance für kleine und mittelständische Betriebe referiert, signalisierte mir sein Bürgerbüro zwischenzeitlich, dass Herr Thönnes sich der aktuellen Diskussion um die Künstlersozialkasse stellen wird." Clubpräsident Kahlsdorf, der selbst eine Werbeagentur betreibt, erläutert: "Die Wogen schlagen derzeit bei den Unternehmen hoch, auch bei unseren Kunden.
Dabei ist das betreffende Gesetz aus dem Jahr 1983 bzw. 1987 schon uralt. Dramatik entstand durch das Inkrafttreten des KSVG-Änderungsgesetzes im Sommer vergangenen Jahres, bei dem die Überprüfung der Beitragspflicht an die Deutsche Rentenversicherung übertragen wurde. Weder der Gesetzgeber noch die KSK selbst haben in vergangenen Jahren Aufklärung betrieben, die Unternehmer fühlen sich jetzt übervorteilt und ungerechtfertigt mit weiteren erheblichen Kosten belastet. Mancherorts wird sogar von moderner Wegelagerei gesprochen." Zahlreiche Wirtschaftsverbände schlagen zwischenzeitlich Alarm und sind dabei, sich zu organisieren. Die gegründete Initiative "KSKontra" (www.kskontra.de) wird vom Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK) unterstützt.
Die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein (IHK), die Allianz deutscher Designer e.V. (AGD) in Hamburg und der Verband für Druck und Medien Nord (VDM) haben dem A.B.C. Unterstützung signalisiert. Jens Kahlsdorf dazu: "Ich habe sowohl mit dem Präses der IHK, Herrn Bernd Jorkisch wie auch mit Herrn Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Bernd Rohwer vereinbaren können, dass die IHK sich um dieses Thema kümmern wird. Eine Petition zur Künstlersozialkasse wird vom ALSTER BUSINESS CLUB vorbereitet." ALSTER BUSINESS CLUB Mitglieder, Freunde und Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt als Kostenerstattung beträgt für Mitglieder beträgt € 5,-, für (Noch-) Nichtmitglieder € 15,-. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes ist eine Anmeldung zur Veranstaltung erforderlich. Interessierte Unternehmer, Manager, Freunde, Kunden und Gäste können per eMail unter











