(openPR) Rechtzeitig zum Trainingsauftakt in die Rückrunde der Bezirksliga meldet der FC Lausitz Hoyerswerda zwei starke Neuzugänge. Spektakulärster Heimkehrer ist dabei der zuletzt bei Bundesligist Energie Cottbus als Co-Trainer tätige Thomas Hoßmang. Der 41-Jährige will in diesem Frühjahr sein Comeback im Jahnstadion geben - nach unglaublichen 17 Jahren Abstinenz. Denn nach seinen 132 Pflichtspielen für Aktivist Schwarze Pumpe (1984 erstes Spiel in der DDR-Liga) kickte "Hossi" etwa in der Profiliga Malaysias, mit Dynamo Dresden in der Bundesliga, dem Dresdner SC über Jahre in der Regionalliga.
Als großen Erfolg kann er auch den Zweitligaaufstieg mit Cottbus 1997 benennen, als Energie als Drittligist sogar bis ins DFB-Pokalfinale stürmte. Nach knapp 200 Profispielen will es der Glatzkopf jetzt noch einmal wissen. "Ich denke, dass ich der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen kann", erklärt der heimatverbundene Ex-Profi. Auch FCL-Trainer Hartmut Jank freut sich auf seinen (alten) neuen Schützling, mit dem er in den 80er Jahren sogar in einer Mannschaft spielte: "Wir sind froh, dass Thomas wieder für uns spielen will. Ich denke, seine Routine und Übersicht kann den jungen Spielern auf dem Platz helfen."
Mit Daniel Jannasch (29) kehrt zudem ein zweiter Ehemaliger an seine einstige Wirkungsstätte zurück. Der 190 Zentimeter große Allrounder erlernte das Fußball-ABC im Jahnstadion und spielte bereits zwischen 1996 und 1998 im Oberligateam. In den letzten Jahren konnte er beim Königswarthaer SV reichlich Bezirksligaerfahrung sammeln.
Ihren ersten Einsatz für den FCL könnten die beiden Aktiven schon am 12. Januar haben - zum ersten Testspiel gegen Gelb-Weiß Görlitz. (rok)
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Über das Unternehmen
Der FC Lausitz Hoyerswerda ist einer der charismatischsten Vereine der ehemaligen DDR. 1956 gründete sich der Verein als BSG Aktivist Schwarze Pumpe - die Betriebssportgemeinschaft des neu errichteten Kraftwerkes Schwarze Pumpe. So mischten die Fußballer die DDR auf. Bis hinauf in die DDR-Liga (2. Liga) schafften es die Schwarz-Gelben. im Hoyerswerdaer Jahnstadion fand sich eine große Fangemeinde an, so dass zu absoluten Spitzenspielen bis zu 10000 Zuschauer ins weite Rund pilgerten. Nach der politischen Wende die Abtrennung vom Hauptverein und Umbennenung in FSV Hoyerswerda.Der FSV spielte 12 Jahre in der NOFV-Oberliga und klopfte mehrmals an das Tor zur Regionalliga. 2002 eine weitere Umbenneung in FC Lausitz Hoyerswerda, es folgten allerdings der sportliche Abstieg (3 Abstiege in Folge), Insolvenz und Spielerflucht. Doch es gelang noch einmal, das Ruder herumzureißen. Mit Trainer Waldemar Adamowicz ging es Schritt für Schritt wieder bergauf. Nach dem souveränen Titelgewinn in der Bezirksklasse Dresden und dem Aufstieg in die Bezirksliga Dresden übernahm HoyWoy-Urgestein Harmut Jank das Steuer und peilt in dieser Spielzeit den Klassenerhalt an.
Die Erfolge im Telegrammstil:
Aufstieg in die DDR-Liga 1959, 1965, 1967, 1970, 1972
Cottbuser Bezirkspokalsieger 1970 und 1971
3 Vizemeisterschaften der DDR-Liga 1982, 1983 und 1984
Qualifikation für die NOFV-Oberliga ab 1991
Pokalfinalist Sachsenpokal 1992
Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nordost 1999 gegen TeBe II
Souveräner Meister der Oberliga Nordost-Süd 2000
Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nordost 2000 gegen den FC Schönberg 95