(openPR) Schnelle und sichere Hilfe bei starken Blutungen; Operation mit dem Goldnetz in 90 Sekunden, Prof. Dr. med. Gerhard Grospietsch führt diese neue Methode in der Klinik am Zuckerberg in Braunschweig durch.
Bei der Behandlung von Blutungsstöhrungen blieb früher oftmals nichts anders übrig, als die Gebärmutter zu entfernen, wenn eine hormonelle Therapie keinen Erfolg hatte. „Es gibt eine schonender Methode“, erklärt Prof Dr. med. Gerhard Grospietsch der Klinik am Zuckerberg in Braunschweig.
„Verlängerte und verstärkte Monatsblutungen schränken die Lebensfreude vieler Frauen erheblich ein und beeinträchtigen nachhaltig ihre Aktivität. Problematisch wird es dann, wenn die Blutungen zu lange dauern und viel zu stark sind, so Prof. Dr. med. Grospietsch. Hier spricht der Gynäkologe von einer Hypermenorrhoe bzw. Menorrhagie. Wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten führen Sie zu einem hohen Blutverlust und kann dabei zu Eisenmangel und sogar zu Depressionen führen. Verschiedene Ursachen wie zum einen organische oder dysfunktionelle Ursachen. Infektionen, Nebenwirkungen von Medikamenten, Erkrankungen der Gebärmutter wie Myome oder Polypen sind oft Auslöser der ungewöhnlich starken Blutungen. Als häufigste Ursache allerdings gilt die Störung des Hormonhaushaltes, besonders bei Frauen kurz vor der Menopause. Ein neues Verfahren, "Goldnetz- Methode“, zum Beispiel die Nova- Sure- Methode, kann die Patientin in kürzester Zeit sanft, effektiv und nahezu ohne Risiken von ihren starken Blutungen befreien.
Bisherige Therapien und ihre Nachteile:
Die medikamentöse Therapie mit der Gabe von Hormonen greift nur in etwa 50% der Fälle und muss mit allen Nachteilen einer Dauermedikation ständig fortgeführt werden. Bei der chirurgischen Methode der Ausschabung (Kürettage) wird die obere Schicht der Gebärmutter unter Vollnarkose abgeschabt, meistens treten die starken Blutungen nach einigen Monaten wieder auf. Die Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter) ist eine definitive Lösung, allerdings ein umfangreicher operativer Eingriff unter Vollnarkose mit allen Risiken einer großen Operation, anschließendem Krankenhausaufenthalt und einer langen Genesungszeit bis zu etwa 6 Wochen.
Hat die Patientin keinen weiteren Kinderwunsch mehr, kann der minimal chirurgische Eingriff der Endometriumablation durchgeführt werden. Bei der hysteroskopischen Endometriumablation entfernt der Gynäkologe die Gebärmutterschleimhaut mittels Elektrochirurgie oder Laserchirurgie unter Sicht. Der Eingriff ist schwierig, dauert bis zu einer Stunde unter Vollnarkose und sollte nur von einem Spezialisten durchgeführt werden. Es kann zu Infektionen oder einer Verletzung der Gebärmutter kommen. Die für den Therapieerfolg notwendige Gabe bestimmter Hormone mit den bekannten Nebenwirkungen ist ein weiterer Nachteil dieser Methode.
„Doch zunächst muss immer die Ursache der Blutung geklärt werden“, so Prof. Dr. med. Grospietsch. Bei jeder Blutungsstöhrung müssen bösartige Veränderungen und Krebsvorstufen ausgeschlossen werden. Die Spiegelung der Gebärmutter bei der eine Gewebeprobe entnommen wird, gibt Aufschluss über den vorliegenden Befund.
Sanfte und schnelle Hilfe durch das „Goldnetz“
„Das Goldnetz- Verfahren ist ein neues und sehr sanftes Verfahren, bei dem die Gebärmutterschleimhaut durch Hochfrequenzstrom in nur wenigen Sekunden verödet wird“, so Prof. Dr. med. Grospietsch. Das Goldnetz wird im Uterus entfaltet und passt sich dabei entspannt in Länge und Breite individuell der Gebärmutter der Patientin an. Unter ca. 90 Sekunden Hochfrequenzenergie wird das Endometrium verödet und das abgestorbene Gewebe entfernt. Diese Ablationstechnik lässt sich unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose schnell, einfach und sicher durchführen. Die Endometrium- Zellschicht wird dabei komplett entfernt, um zukünftige Blutungen zu verhindern. Diese Methode empfiehlt sich für Frauen in der Prä- Menopause mit abgeschlossenem Kinderwunsch und sehr starken Monatsblutungen. Die Resultate sind exzellent. Nach nur einem Tag Genesungszeit können die Frauen in der Regel wieder ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.
Was sind die Vorteile:
keine chirurgische oder hormonelle Vorbehandlung
ambulante Durchführung: Behandlungszeit (ca. 90 Sekunden)
die hohe Erfolgsrate von 98%
die schnelle Genesungszeit innerhalb eines Tages
Weitere Informationen erhalten Sie unter 0531/ 26330 oder unter www.klinikamzuckerberg.de.
Ansprechpartner:
HOLIMED Verlagsgesellschaft mbH
Agentur PRO MED PRESS
Frau Simone Zingel
Uhlemeyerstr. 16,
D- 30175 Hannover
Tel.: 0511-33 63 98 60
Fax: 0511- 990 40 30
E-mail:
Klinik am Zuckerberg GmbH
Zuckerbergweg 2
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