(openPR) „Wir schauen über den Berliner Tellerrand,“ erklärt Wolfram Völcker, Initiator der Berliner Liste. Denn in ihrem vierten Jahr präsentiert sich die Messe für aktuelle Kunst noch internationaler: Am neuen Standort im ehemaligen Postgüterbahnhof am Gleisdreieck zeigen 60 Galerien aus 11 Ländern aufstrebende, junge Künstler. Auffällig präsent sind osteuropäische Teilnehmer.
Die Berliner Liste – Messe für aktuelle Kunst hat 2007 nunmehr 60 Galerien im Portfolio. Aus 11 Ländern reisen die Aussteller an, erstmals sogar aus Mexiko und den USA: Immerhin 5 Teilnehmer stammen aus den USA. „Nur ein Fünftel der Galerien ist in Berlin zuhause,“ so Wolfram Völcker, „und 30 Prozent stammen aus dem Ausland. Diese Zahlen belegen unseren übergreifenden Anspruch.“ Ebenso international wie die Aussteller wird das Publikum sein: Die Organisatoren erwarten über 12.000 Besucher - Kuratoren, Sammler, Journalisten und Kunstinteressierte aus der ganzen Welt.
Berlin befindet sich, historisch und geografisch gesehen, an der Schnittstelle zwischen Ost und West. Dieser besonderen Situation will die Berliner Liste gerecht werden und hat 2007 besonders viele osteuropäische Galerien ausgewählt: In Riga ist die Alma Galerie ansässig, die sich auf lettische Künstler konzentriert. Aus Polen reisen gleich drei Aussteller an: Die traditionsreiche Foto-Medium-Art Gallery aus Krakau, die vor allem Foto-Kunst mitbringt, die Galeria Piekary aus Posen mit ihrem Schwerpunkt auf geometrischer Abstraktion und Konzeptkunst, und schließlich die Warschauer Galerie Program, die den 27-jährigen Künstler Karol Radziszewski und sein „multidimensionales“ Werk präsentiert.
Die Berliner Liste zeichnet sich durch eine unkomplizierte und kommunikative Atmosphäre aus, die Kontakte und Geschäfte über Stand- und Ländergrenzen hinweg möglich macht. Zum besonderen Ambiente trägt auch der neue Standort bei: Der ehemalige Postgüterbahnhof in der Nähe des Potsdamer Platzes – ein denkmalgeschütztes, 100 Jahre altes Gebäude - bietet mit 3000 Quadratmetern noch mehr Platz sowie eine bessere Lage und Verkehrsanbindung als in den vergangenen Jahren. Auch das Catering ist mit Bedacht gewählt: Unter dem Motto „Feel good fast food” werden die Messebesucher in diesem Jahr mit gesunder Küche verköstigt.
Gegründet im Jahr 2004, hat sich die Berliner Liste – Messe für aktuelle Kunst von Jahr zu Jahr gesteigert und als Entdeckermesse etabliert. Sie setzt den Fokus auf junge, noch nicht arrivierte Künstler und sieht sich demnach als Alternative zum zeitgleich stattfindenden Art Forum. 2006 kamen über 10.000 Besucher zur Berliner Liste in das ehemalige Umspannwerk im Prenzlauer Berg, 43 Galerien nahmen teil.
Der Katalog ist für 3 Euro am Einlass erhältlich.
BERLINER LISTE
30. September - 3. Oktober 2007 (13-21 Uhr, am 3. Okt. 13-19 Uhr),
Vernissage: 29. September, 18 Uhr.
Ehemaliger Postgüterbahnhof, Luckenwalder Straße 4/6, 10963 Berlin
www.berliner-liste.org
Pressekontakt:
Berliner Liste
Daniela Schalhorn und Manuela Blanke
Tel. 0178-39 28 680 oder 030-28096115
Berliner Liste - Hintergrundinformation
Zum vierten Mal findet in diesem Herbst die Berliner Liste – Messe für aktuelle Kunst statt. Vom 30. September bis 3. Oktober 2007 präsentiert sie aktuelle, internationale Kunst im ehemaligen Postgüterbahnhof, direkt am Potsdamer Platz. Was zunächst als Experiment in einer alten Schule im Prenzlauer Berg gestartet wurde, hat sich erfolgreich in der Kunstlandschaft etabliert.
Gründung und Konzept
Wolfram Völcker hatte 2003 gemeinsam mit anderen Galeristen die Idee, parallel zum Art Forum eine Off-Messe speziell für junge und aufstrebende Galerien ins Leben zu rufen, für die sich eine klassische Kunstmesse kaum eignet. Dort stehen die Aussteller aufgrund hoher Messespesen unter großem Kostendruck, und hohe Umsätze zu generieren ist mit jungen, noch nicht arrivierten Künstlern schwierig. Diesen Galerien bietet die Berliner Liste eine geeignete Plattform, hier können sie ohne finanzielles Risiko experimentieren. So versteht sich die Berliner Liste nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zum Art Forum.
Erfolgsgeschichte
Nach ihrem erfolgreichen Start 2004 (mit 40 Galerien und 3000 Besuchern) vergrößerte sich die Berliner Liste von Jahr zu Jahr. Anerkannt von Presse und Publikum hat sie sich mittlerweile eine feste Position in der Berliner Kunstszene erobert, als innovative Entdecker-messe und als eine Berliner Institution. Berlin besitzt – wie keine andere deutsche Stadt – eine Anziehungskraft auf junge Künstler aus allen Teilen der Welt. Für diese Szene steht die Berliner Liste: Mit einem sicheren Gespür für die Auswahl zeitgemäßer Aussteller avancierte sie zu einem Seismographen für zeitgenössische Tendenzen.
Berliner Liste 2007: noch internationaler
In diesem Jahr präsentiert die Berliner Liste 60 Galerien aus 11 Ländern. Erstmals reisen auch Teilnehmer aus Mexiko und den USA an. Erfreulich viele Galeristen kommen 2007 aus Osteuropa, nämlich aus Polen und Lettland. Berlin gilt, historisch und geographisch bedingt, als Schnittstelle zwischen Ost und West, diesen Anspruch spiegelt auch die Berliner Liste wider. Ebenso international wie die Aussteller wird das Publikum sein: Die Organisatoren erwarten über 12.000 Kuratoren, Sammler, Journalisten und Kunstinteressierte aus der ganzen Welt.
Location












