(openPR) „Die Kluft zwischen dem, was die Pflege eigentlich leisten könnte und dem, was sie selbstständig in die Gesundheitsversorgung einbringt, wird immer größer“, erklärt Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Mitglied im Sachverständigenrat im Gesundheitswesen im Interview mit der neuen Ausgabe von „PflegePositionen“, dem Newsletter des Deutschen Pflegerates
Quelle: Deutscher Pflegerat e.V. >>> http://www.deutscher-pflegerat.de/
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Dies zu beweisen, dürfte in Anbetracht des Zweiten Berichts des MDS zur Qualität in der ambulanten und stationären Pflege vordringliches Ziel der Pflege und ihrer Verbände sein. Das Vertrauen in eine lege artis Pflege ist jedenfalls erneut nachhaltig erschüttert, offenbaren sich doch pflegerische Defizite, die nicht länger hinnehmbar sind. Zwischen Anspruch und Realität besteht eine gewaltige Kluft, die es durch geeignete Sofortmaßnahmen zu schließen gilt. Der Bericht des MDS wird nicht ohne Folgen für die Diskussion mit Blick auf die Etablierung von sog. Vorbehaltsaufgaben für die Pflege bleiben, gilt es doch, sich im Interesse der Patientensicherheit von berufsständischen Standesdünkeln zu verabschieden und für eine ausreichende Qualität der Pflege Sorge zu leisten.













