(openPR) Fulda, 22. August 2007 - Joseph Wilhelm, Initiator von „Genfrei Gehen“, Bio-Pionier und Gründer der RAPUNZEL NATURKOST AG feiert gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern das Bergfest des Marsches für eine gentechnikfreie Welt. Auch Wolfgang Gutberlet, Vorstandsvorsitzender tegut... gute Lebensmittel, gratuliert zum bisherigen Erfolg der Aktion.
Der Begriff Bergfest beschreibt einen Termin, an dem die Hälfte einer festen Zeitspanne verstrichen ist. Seit 22 Tagen ist Joseph Wilhelm mit der Aktion „Genfrei Gehen“ unterwegs und auf rund 600 km haben ihn bisher an die 1.500 Menschen begleitet – auf seinem Marsch für eine gentechnikfreie Welt. Auch die Etappe von Kirchhasel/Hünfeld nach Fulda zeichnete sich durch viele neue, soziale Kontakte und interessante Gespräche aus. Rund 70 Wanderer erreichten die Domstadt Fulda am frühen Abend – wieder einmal dabei Schlagerstar Antonia (aus Tirol). Zu einem spannenden Abend wurden die Gruppe und weitere Gäste von Georg Sedlmaier, Vorstandsvorsitzender der Interessensgemeinschaft für gesunde Lebensmittel (IG FÜR), in der tegut... Lernstatt, empfangen.
Was der Verbraucher nicht will, findet im Handel keinen Absatz. Was der Handel nicht absetzen kann, braucht der Lebensmittelhersteller bzw. –verarbeiter nicht produzieren. Dieses Credo vertreten nicht nur Joseph Wilhelm als Pionier der Naturkostbranche, sondern auch Teilnehmer der klassischen als auch ökologischen Lebensmittelbranche, wie Wolfgang Gutberlet, Vorstandsvorsitzender tegut... gute Lebensmittel. Beide betonten am Abend wie wichtig es sei, ein Bewusstsein beim Verbraucher für das Thema Gentechnik zu schaffen. Denn nur so kann der Verbraucher selbst für sich entscheiden, ob er Lebensmittel mit oder ohne Gentechnik verzehren möchte. Das Ziel der Aktion „Genfrei Gehen“ ist es, ein Zeichen zu setzen und die Menschen wachzurütteln, sich mit ihrem eigenen Handeln auseinanderzusetzen. „Unsere Vorfahren waren es, die oft verbunden mit leidvollen Erfahrungen herausgefunden haben, welche Speisen für unser Leib und Wohl sorgen – nicht die Medizin und nicht die Wissenschaft. Es ist wichtig, die Ernährung als Bestandteil unserer Kultur zu betrachten, und die hat gezeigt, dass sich bestimmte Pflanzen- und Tierarten erst nach einer Bewährungsprobe durchsetzen“, führte Wolfgang Gutberlet weiter aus. Mit der Gentechnik werden Organismen freisetzt, die wir nicht mehr zurückholen können. Und dieses Risiko sollten wir nur eingehen, wenn wir uns der positiven Auswirkungen sicher sind. „Diese“, so Dr. Peter Hamel, Arbeitsgruppe Zivilcourage Vogelsberg, „haben sich bisher jedoch als leere Versprechen der Agromultis erwiesen, so ist beispielsweise der Pflanzenschutzbedarf nicht gesunken, sondern um das 4-5fache gestiegen. Und durch die Patentierung von Saatgut und die damit verbundene Reduzierung der Artenvielfalt werden kontrollierte Abhängigkeiten geschaffen.“
Kurzum: Bei der Gentechnik geht es nicht um das Wohl der Menschheit, sondern um Geld, und die Politik ist nicht mutig genug gegen die Lobbyisten anzugehen.
Tatsache ist, Joseph Wilhelm hat am 28. Juli den Anfang gemacht, um für eine gentechnikfreie Zukunft rund 1.200 km durch Deutschland auf „Schusters Rappen“ zu wandern. Bis zum Bergfest hat er es geschafft, eine Bewegung auslösen zu können. Nun geht es auf die 2. Hälfte – auf den Weg in seine Heimat – mit dem Wunsch, zur Abschlussveranstaltung in Lindau von rund 10.000 Menschen sprechen zu können, die „Genfrei Gehen“ unterstützt haben. „Denn kämpfen soll man nur, wenn man sicher ist, dass man gewinnt, sonst ist es Energieverschwendung“, so Jospeh Wilhelm.
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„Genfrei Gehen“
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