(openPR) Air New Zealand gibt die Bestellung von vier Boeing 777-300ER Maschinen bekannt. Die neuen Flugzeuge werden ab Ende 2010 parallel zu den bereits bestellten Boeing 787-9 ausgeliefert. Der Kauf stellt eine Gesamtinvestition von über 2,6 Milliarden Neuseeland-Dollar (circa 1,455 Milliarden Euro) dar. Zudem hat sich die Fluggesellschaft Optionen für drei weitere B777-300ER gesichert. Mit dieser Entscheidung verfolgt die Airline konsequent die Erneuerung ihrer Langstreckenflotte.
Der Vertrag zum Kauf der vier Boeing 777-300ER basiert auf Vereinbarungen, die der Carrier bereits 2004 zu besonders günstigen Konditionen getroffen hatte. Der heutige Listenpreise beträgt 1,1 Milliarden US-Dollar (circa 803 Millionen Euro) je Flugzeug.
CEO Rob Fyfe erläutert: „Wir haben zu einer Zeit verhandelt und bestellt, in der wir uns als Airline neu aufgestellt haben, die Nachfrage nach Flugzeugen jedoch relativ gering war. Diese Strategie hat sich nun voll ausgezahlt. Nach Auslieferung unserer laufenden Bestellungen wird Air New Zealand über eine der jüngsten, technologisch fortschrittlichsten, Kraftstoff sparenden und umweltfreundlichsten Langstreckenflotten der Welt verfügen. Damit wird unsere Gesellschaft neue Maßstäbe in punkto Betriebskosten, Produkt-Innovation und Service setzen.“
Nach Auslieferung aller bestellten B777 und B787-9 Maschinen im Jahre 2012 wird der Carrier die B747 und B767-Flotten ausmustern. „Unsere acht B747-400ER Jets sind seit 18 Jahren das Kernstück unserer Langstreckenflotte. Die B787-9 und die B777-300 sind jedoch besser geeignet für die Umsetzung unser langfristigen Pläne, weiter entfernte Ziele in neuen Märkten nonstop anzufliegen. Gleichzeitig bieten die neuen Flugzeug-Modelle durch geringeren Kraftstoffverbrauch und reduzierte CO2-Ausstöße signifikante Vorteile für die Umwelt. Der Boeing Typ 787 benötigt 20 Prozent weniger Treibstoff.“
Rob Fyfe führt weiter aus: „Unsere B777 Flugzeuge, die mit einem der weltweit modernsten Triebwerke von General Electric ausgestattet sind, operieren 16% kostengünstiger im Energieverbrauch als die Boeing 747-400. Seit den frühen neunziger Jahren reduzieren wir durch Einführung neuer Modelle, technologische Verbesserungen und Betriebsoptimierungs-Maßnahmen kontinuierlich unsere CO2-Ausstöße pro Passagier. Diesen eingeschlagenen Kurs werden wir unter Nutzung neuester Technologien weiterverfolgen.“
Air New Zealand verfügt derzeit über acht Boeing 777-200ER. Die Auslieferung der acht B787-9 erwartet der Erstbesteller innerhalb der nächsten fünf Jahre. Die größere Reichweite des Dreamliner eröffnet Air New Zealand neue Möglichkeiten, Ziele in Nord- und Südamerika, Indien und China von Neuseeland aus nonstop anzufliegen. Rob Fyfe erklärt: „Die neuen Modelle B787-9 und B777-300 werden die Instrumente zur Umsetzung unserer Wachstumspläne im nächsten Jahrzehnt sein. Neue Routen und Umweltaspekte sind wichtige, aber nicht die einzigen Kriterien. Was uns maßgeblich von unseren Mitbewerbern unterscheiden wird, ist die Ausstattung der Kabinen. Hier arbeiten unsere Ingenieure eng mit IDEO zusammen, einem der weltweit innovativsten Design-Unternehmen auf diesem Gebiet. Unser Ziel ist es, das Langstrecken-Flugerlebnis neu zu definieren. Die Vorstellung des Air New Zealand Premium-Produktes Business Premier im Jahr 2005 stellte ein bahnbrechendes Ereignis dar. Dies werden wir 2010 wiederholen, wenn wir mit einem neuen Produkt mit einzigartigem neuseeländischen Touch auf den Markt kommen. Dank beträchtlicher Anstrengungen und Investitionen in den letzten fünf Jahren konnten wir auf unseren Langstrecken ansehnliche Gewinne einfahren. Wir erwarten, dass die weitere Entwicklung auf diesem Erfolg aufbaut. Dem „Erlebnis Langstreckenflug“ werden wir dabei zentrale Bedeutung zukommen lassen.“
Ein maßgeblicher Vorteil der B777-300ER Flugzeuge ist, dass sie bis zu vier Tonnen mehr Fracht befördern können als die B747-400ER. Im Vergleich zur beliebten, über die letzten beiden Jahre sukzessive in die Air New Zealand Flotte aufgenommene B777-200ER mit 313 Sitzen, kann die B777-300ER 50 Passagiere zusätzlich befördern.
Auckland/London, August 2007
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