(openPR) Superstarke Pferde messen beim Großen Schultheiß-Renntag gleich zum Auftakt ihre Kräfte
Am Sonntag, dem 29. Juli, um 13:50 Uhr fällt der sportliche Startschuss zur 112. deutschen Traber-Derby-Woche. Dann fährt das Startauto das erste Mal an und in Lhasar mischt sich gleich ein schwedischer Gast unter die acht Starter. Conrad Lugauer, vor fast zwei Jahren nach Schweden abgewanderter gebürtiger Regensburger, gibt ein Gastspiel in der Hauptstadt. Sein „gemeintes“ Pferd an diesem Tag sollte hingegen Toulouse sein, der im ersten von drei Vorläufen zum Charlie-Mills-Memorial (internationales Standardrennen, 20.000 Euro Preisgeld im Finale A) starten wird.
„Toulouse wird auf jeden Fall sehr gut laufen, ich denke sogar, dass er nur schwer zu schlagen ist“, sagt Lugauer, der mittlerweile in Blentarp/Schweden 75 Traber betreut. Die hiesige Fraktion wird vom Berliner Champion Heiner Christiansen und Obi Wan Kenobi angeführt, seines Zeichens 13-facher Saisonsieger. „Ich habe Obi Wan Kenobi hier in Schweden laufen sehen und muss sagen, dass ich mich wirklich nicht vor diesem Gegner fürchte“, sagt Lugauer.
Der amtierende deutsche Champion Roland Hülskath steuert im Vorlauf mit Obi Wan Kenobi Crane Beach. Der Jauß-Vertreter ist in diesem Jahr erst drei Mal am Start gewesen, könnte gezielt auf diese Prüfung vorbereitet geworden sein. Die vier Erstplatzierten eines jeden Vorlaufs qualifizieren sich für das Finale A, das zwölf Kandidaten umfassen wird. Senechal Limburgia (Roland Hülskath), Olympic As (Thomas Panschow) und Uncle Joe’s Jet (Michael Nimczyk) heißen die Starter aus den Niederlanden für das Charlie-Mills-Memorial. Sie verleihen dem Rennen neben Toulouse wieder internationalen Glanz. Im Finale A geht es aus den Bändern über 2600 Meter plus etwaiger Zulage, was vor allem Obi Wan Kenobi nicht ganz auf den Leib geschnitten sein könnte.
Im 1. Auktionsrennen - zweites sportliches Highlight, ebenfalls mit 20.000 Euro versehen und für Dreijährige ausgeschrieben - versammeln sich zwölf Gespanne hinter dem Startauto. Die Voraussetzung zum Start in diesem Rennen ist, dass das Pferd auf der Derby-Auktion 2005 angeboten wurde. Lamborgini BS trat zuletzt im Buddenbrock-Rennen gegen die Jahrgangsspitze an. Für ihn hingen die Trauben dort doch etwas zu hoch. Er könnte in dieser Gesellschaft weit besser aufgehoben sein, muss sich allerdings gegen einige noch nicht so häufig gelaufenen Aspiranten - allen voran King of Georgia (Roland Hülskath) und Lotis Photo (Peter J. Strooper) behaupten.
Weiterhin bietet das Programm ein Trabreiten, das Input zwar mit Zulage beginnen muss. Doch nach Klasse steht der inzwischen elfjährige Wallach doch schon ein bisschen über dem Feld, das wahrlich nicht schlecht besetzt ist. Aus Bayern reist Super Gallant (Daniela Fellner) an, siegte in diesem Jahr auch schon fünf Mal. Und Berliner Fans des Satteltrabens ist auch Loona (Joana Klein) ein Begriff. Ihre letzten beiden Starts in dieser Disziplin konnte die sechsjährige Stute ebenfalls siegreich gestalten.
Gleich in drei Rennen hält der Veranstalter Jackpots in Höhe von jeweils 2.000 Euro bereit, die am 29. Juli ausgespielt werden und so zusätzlichen Anreiz zum Wetten darstellen. Weitere vier Rennen sind mit Garantieauszahlungen in den Kombinationswettarten bestückt. Über die Prämienausspielung wird ein Neuwagen der Marke Skoda (Modell Roomster) im Wert von 16.745 Euro als Hauptpreis vergeben.
Uwe Krop, Geschäftsführer des Berliner Trabrennvereins e.V. (BTV), setzt das Umsatzziel auf 2,1 Millionen Euro für das Derby-Meeting. Diese Marke hatte der BTV im Jahr 2006 erreicht.
Mit freundlichen Grüßen
Roman Punge
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Seit 1913 werden in Berlin-Mariendorf Trabrennen ausgetragen. Keine andere Veranstaltung im deutschen Trabrennsport hat einen höheren Stellenwert als das traditionelle Deutsche Traber-Derby. Seit 1954 trifft sich in Berlin-Mariendorf alljährlich die Traber-Elite und mit ihr viele internationale Sulkysportler, um in der Derbywoche in zahlreichen Rennen um Siegprämien im Wert von rund 800.000 Euro zu kämpfen. In dieser Woche, vor allem aber am Finaltag, treffen sich in Berlin nicht nur tausende Rennsportfans aus der ganzen Welt, sondern auch Berlins Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.





