(openPR) Wer eine Karriere als Musiker, Komponist, Arrangeur oder Musikpädagoge anstrebt, dem bietet sich in München eine neue, staatlich genehmigte Ausbildungsmöglichkeit: Die „Neue Jazzschool München e.V.“ erweitert ab September 2007 ihr Angebot mit der „Berufsfachschule für Jazz/ Rock/ Pop München“. Spät Entschlossene können sich bis Anfang September zur zweiten Aufnahmeprüfung anmelden.
„Im Gegensatz zu anderen Ausbildungsstätten gibt es bei uns keine Alterbeschränkung. Wir können allen guten Musikern die Möglichkeit bieten, einen staatlich genehmigten Abschluss zu machen. Egal, wann sie sich dafür entscheiden“, erklärt Franz-David Baumann, Schulleiter der neuen „Berufsfachschule für Jazz/ Rock/ Pop München“. Der erfolgreiche Trompeter und Komponist sieht in der neuen Berufsfachschule eine Chance für alle, die einen Musikerberuf ergreifen oder ihre bisherige Arbeit als Musiker auf eine fundierte Basis stellen wollen. Junge, ambitionierte Musiker bereitet die Berufsausbildung intensiv auf die Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen vor. Und wer im Zuge seiner Musikbegeisterung die schulische Karriere etwas vernachlässigt hat, kann an der Berufsfachschule unter bestimmten Voraussetzungen die Mittlere Reife nachholen.
Der Stundenplan der Bafög-berechtigten Berufsfachschule bietet neben Instrumentalunterricht Fächer wie Recording und Arranging, Gehörbildung, Rhythmik, Ensemblespiel/ Band sowie Jazzgeschichte und Geschichte des Rock/Pop. Das wöchentliche Unterrichtspensum umfasst 25 Stunden, bzw. 30 Stunden für Schüler ohne (Fach-) Abitur. Nach zweijähriger Ausbildung und erfolgreich bestandener Prüfung erhalten die Absolventen den Titel „Staatlicher Leiter für Popularmusik“. Um die späteren Chancen am Unterrichtsmarkt zu erhöhen, kann ein drittes pädagogisches Jahr an die Ausbildung anhängt werden.
Wer nicht so viel Zeit investieren kann, dem bietet die traditionsreiche, zweijährige „Intensivausbildung“ eine Alternative. Sie schließt mit dem anerkannten Diplom der „Neuen Jazzschool München“ ab, lässt sich mit nur acht Wochenstunden Präsenzunterricht absolvieren und ist damit eine ideale Variante für alle, die berufsbegleitend ihre musikalischen Fähigkeiten professionalisieren wollen. Um allein die Fähigkeiten auf seinem Instrument zu verbessern, bietet die „Neue Jazzschool München“ auch reinen Instrumentalunterricht bei aktiven Musikern und erfahrenen Dozenten.
Bewerber für die „Berufsfachschule Jazz/ Rock/ Pop München“ und die „Intensivausbildung“ können sich bis spätestens 7. September 2007 anmelden. Die zweite Aufnahmeprüfung für die Berufsfachschule findet am 10. September 2007 um 10 Uhr in den Räumen der „Neuen Jazzschool München“ in der Elsenheimerstr. 15 Rgb. in Laim statt. Der Eignungstest für die „Intensivausbildung“ erfolgt am selben Tag um 18 Uhr. Genauere Informationen gibt es auf www.jazzschool.de oder direkt unter 089-57003886, 08243-960459 oder 0162-9701489.
Neue Jazzschool München e.V.
Elsenheimerstr. 15 Rgb.
80687 München
Tel. 089 – 57003886 / 65 76 05
Fax. 089 – 57003886
E-Mail:
www.jazzschool.de
Pressekontakt:
Franz-David Baumann
089-57003886, 08243-960459 o. 0162-9701489
Hintergrundinformationen zur „Neuen Jazzschool München e.V.“:
Der Münchener Jazzpianist Joe Haider gründete im Jahre 1974 die erste Ausbildungsstätte für Jazz- und Popularmusik in ganz Deutschland - die „Joe Haider Jazz School“ in München. Sie war zu diesem Zeitpunkt neben der „Swiss Jazz School” die einzige Ausbildungsstätte für Jazz- und Popularmusik im deutschsprachigen Raum. Die Ausbildung lehnte sich eng an das Konzept der renommierten „Boston Jazz School Berklee" an.
In den folgenden Jahren erwarb sich die Schule als Ausbildungsstätte für Jazz einen weit über die Grenzen Münchens und Bayerns hinausgehenden Ruf. Aus dem ganzen Bundesgebiet und auch aus dem Ausland bewarben sich Musiker um einen Ausbildungsplatz. Es folgte eine enge Zusammenarbeit mit dem in den Siebziger Jahren international bekannten Münchener Jazzclub „Domicile”. Zusätzliche Workshops entstanden, die Studenten wurden mit internationalen Größen zusammengebracht und erhielten Unterricht
Im Rahmen seiner Jazz School gründete Joe Haider das Label „Egorecords” und ermöglichte so talentierten Studenten ihre ersten Schallplattenaufnahmen zu veröffentlichen, unter anderem Aufnahmen des ehemaligen Schülers Max Neissendorfer, damals bereits Dozent an der „Jazz School“. Die Förderung der eigenen Schüler stütze auch die enge Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat München, Konzertsubventionen durch BMW. Auszeichnung von Studenten der „Jazz School“ mit dem „Kulturförderpreis für interpretierende Kunst” der Landeshauptstadt München (u.a. Thomas Faist, Max Neissendorfer, Peter Tuscher, Andreas Vahsen.
Nach dem Ausscheiden von Joe Haider wurde Max Neissendorfer 1990 sein designierter Nachfolger als Schulleiter. Die Schule konstituierte sich als gemeinnütziger Verein mit dem Namen „Neue Jazzschool München e.V.” und begann ihre Zusammenarbeit mit „Ohrwurm, Schule für moderne und Klassische Musik“, mit dem das Label „Egorecords“ gemeinsam fortgeführt wird.













