(openPR) In Hamburg steht nach dem erfolgreichen Start im Juni 2006 auch in diesem Jahr wieder eine ganze Woche im Zeichen der Lebenswissenschaften. Die Veranstalter sind TuTech Innovation GmbH, Hamburg Innovation GmbH, der BAY TO BIO Förderkreis Life Science e.V. und die Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur GmbH.
Dr. Helmut Thamer, Geschäftsführer von TuTech Innovation GmbH: „Wir haben wieder ein interessantes Programm zusammen gestellt, das sich sowohl an ein Fachpublikum aus Wirtschaft und Wissenschaft, Studierende, Schüler und Schülerinnen als auch an die breite Öffentlichkeit richtet. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Themen Translationale Medizin, Biochiptechnologie, Industrielle Biotechnologie und Erneuerbare Energien. Einen Tag widmen wir gemeinsam mit Hamburger Hochschulen den Studienangeboten in den Life Sciences. Referieren werden Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, die in diesen Bereichen forschen und arbeiten.“
- Translationale Medizin ist die Schnittstelle zwischen präklinischer Forschung und klinischer Entwicklung. Im Mittelpunkt steht hierbei die Übertragung des biologischen Wissens um Krankheiten und deren Entstehung in klinisch einsetzbare Therapiekonzepte oder diagnostische Verfahren. Das können Labormethoden sein, die neue Wege in der Diagnose eröffnen, aber auch Erklärungsversuche, wieso eine bestimmte Krankheit unter bestimmten Bedingungen entsteht.
- Zahlreiche Biotech-Unternehmen und universitäre Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit dem Potential der Biochiptechnologie. Dabei werden diese Systeme gern als die Zukunft der DNA-Analytik bezeichnet. Sie liefern schnell genaue Informationen über die genetische Zusammensetzung von Proben. Mit ihrer Hilfe können beispielsweise genetische Erbkrankheiten identifiziert und Gensequenzen für bestimmte Proteine gefunden werden.
- Im Fokus der Industriellen (weißen) Biotechnologie steht die nachhaltige Herstellung von Produkten mit biotechnischen Verfahren. Dazu setzt sie Mikroorganismen bzw. Zellen höherer Organismen oder deren Bestandteile (Enzyme) als Basis für die industrielle Produktion ein. Zu ihren Produkten gehören (Fein-)Chemikalien, Wirkstoffe, neue Materialien, Lebens- und Futtermittel sowie Brennstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.
- Erneuerbare Energie, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Das Grundprinzip ihrer Nutzung besteht darin, dass aus den in der Umwelt laufend stattfindenden Prozessen Energie abgezweigt und der technischen Verwendung zugeführt wird.
- Das breitgefächerte Angebot für Hamburger Studiengänge in Life Sciences wird insbesondere dem studentischen Nachwuchs von Hamburg Innnovation GmbH gemeinsam mit der Universität Hamburg, der Technischen Universität Hamburg-Harburg sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften präsentiert.
Alle Infos: http://www.tutech.de/qz












