(openPR) Auf dem 3. Weltkongress für Regenerative Medizin (WCRM) präsentieren zum erneuten Mal international renommierte Wissenschaftler aus zahlreichen Ländern ihre jüngsten Forschungsergebnisse. Schwerpunkt der Vorträge stellt die Stammzelltechnologie mit den Foci auf Knochen, Knorpel, Immunologie, Haut und Nerven dar. Darüber hinaus werden neuartige bildgebende Verfahren in Bezug auf Regeneration diskutiert. Zum aktuellen Thema der medizinischen Anwendung von nicht-kodierenden RNAs hält einer der führenden Experten, Dr. Tom Gingeras vom US-amerikanischen Unternehmen Affymetrix, einen Vortrag. Die Beiträge aller Referenten werden im Anschluss an den Kongress in der namhaften Zeitschrift Regenerative Medicine, Verlag future medicine ltd. publiziert. Der Kongress findet vom 18. bis 20. Oktober im Kongresszentrum Leipzig statt – organisiert vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie. Um die Kommunikation sowie den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Industrie noch zu stärken, gibt es parallel zum Weltkongress eine umfangreiche Industrieausstellung. Nähere Informationen zur Veranstaltung unter: www.regmed.org.
Ansprechpartner:
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Über das Unternehmen
Das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) ist das jüngste Mitglied des Fraunhofer Verbundes Life-Science und wurde anlässlich des europaweiten Tages der Immunologie am 29. April 2005 in der BioCity Leipzig gegründet. Ziel des Instituts ist es, spezielle Problemlösungen an den Schnittstellen von Medizin, Biowissenschaften und Ingenieurswissenschaften für Partner aus der medizinorientierten Industrie und Wirtschaft zu finden. Kernkompetenzen liegen dabei in der regenerativen Medizin, d.h. bei zelltherapeutischen Ansätzen zur Wiederherstellung funktionsgestörter Gewebe und Organe bis hin zum biologischen Ersatz durch in vitro gezüchtete Gewebe (Tissue Engineering). Damit die Gewebe ohne Probleme anwachsen können, müssen zelluläre und immunologische Abwehr- und Kontrollmechanismen erfasst und in die Verfahrens- und Produktentwicklung integriert werden. Um diese Kernkompetenzen herum ergibt sich eine Vielzahl von Aufgaben für neue Produkte und Verfahren. Das Institut ist besonders kliniknah orientiert und übernimmt Qualitätsprüfungen, GMP-Herstellung von klinischen Prüfmustern und klinische Studien im Auftrag. Darüber hinaus unterstützt es die Erlangung von Herstellungsgenehmigungen und Zulassungen. Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig wird deshalb ein neuartiges zelltherapeutisches Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe die Wiederherstellung ausgefallener Funktionen und die Rückbildung von Lähmungen beschleunigt werden können. Das Verfahren hat die ersten experimentellen Prüfungshürden mit sehr guten Ergebnissen überwunden und könnte in den kommenden zwei Jahren erstmals beim Menschen angewendet werden.