(openPR) Eher zufällig gelangte Poker ins deutsche Fernsehen. Den Verantwortlichen war nicht bewusst, dass sie mit ihren Übertragungen dem Zeitgeist auf den Fersen waren. Begünstigt durch den Boom virtueller Pokertische im Internet und ein hohes Vermarktungspotenzial hat die Pokerwelle ihren Scheitelpunkt noch nicht erreicht. In Conrad Schormanns „T.H.E. Book – Texas Hold’em Poker für Gewinner“ äußert sich DSF-Poker-Kommentator Michael Körner zum Pokerboom in Deutschland.
München, 26.04.2007 - So genannte „Kneipensportarten“ wollte das Deutsche Sportfernsehen (DSF) einst in sein Programm integrieren. Also wurde ein Rechtepaket gekauft – Snooker, Bowling, Darts und Poker. „Dann haben wir das eben ausprobiert – und die ersten Pokerübertragungen kamen gut an“ sagt Michael Körner, Poker-Kommentator des DSF. Vor allem in der für den Sender wichtigen Zielgruppe der Männer von 14 bis 49. Auch, „weil die meisten Leute wissen, was eine Straße ist, haben unsere Zuschauer schnell verstanden, worum es bei den Pokerturnieren geht“.
Die Vorraussetzungen für einen Pokerboom waren dementsprechend gut. „Auch das Internet-Poker hat auf diesem Wissen aufgebaut“, vermutet Körner. Zur einfachen Verständlichkeit der Regeln gesellt sich der Coolnessfaktor, vor allem bei jungen Leuten. Und, wie Körner annimmt, „war vielleicht auch die Zeit reif für ein neues Spiel: Poker-Homegames sind schließlich eine gesellige Sache.“
Was die Zukunft der Fernsehübertragungen angeht, setzt Körner voll auf Charaktertypen. „Das Interesse sinkt, wenn die Spieler austauschbar sind.“ Die amerikanischen Sender haben sich auf dieses Phänomen perfekt eingestellt. Deshalb sieht Körner die zukünftige Aufgabe der deutschen Sender darin, „den Zuschauern immer wieder Typen zu präsentieren. Wenn Sie Typen präsentieren, fällt das Vermarkten leichter“. In dieser Frage unterscheidet sich das Pokern nicht von anderen Sportarten.
Alle Interviewpassagen entnommen aus „T.H.E. Book – Texas Hold’em Poker für Gewinner“.
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