(openPR) Frankfurt Main , Deutschland – Unternehmen jeder Größe – vom mittelständischen Produktionsbetrieb bis zum internationalen Konzern – stehen regelmäßig vor derselben strategischen Herausforderung: Welche Kombination geplanter Investitionen erzeugt langfristig den höchsten operativen Gewinn?
Ob neue Maschinen, Produktionslinien, Softwareprojekte, Automatisierung, neue Produkte oder Marktexpansion – sobald mehrere Investitionsentscheidungen gleichzeitig getroffen werden müssen, entsteht ein komplexer Entscheidungsraum mit tausenden bis Milliarden möglichen Projektkombinationen.
Mit StratePlan, einer neuen mathematischen Optimierungstechnologie des DeepTech-Unternehmens mAInthink, können Unternehmen erstmals diesen vollständigen Entscheidungsraum analysieren und daraus das mathematisch optimale Investitionsportfolio bestimmen – unabhängig davon, ob es sich um große Konzerne oder kleine und mittelständische Unternehmen handelt.
EBIT entsteht durch Kapitalallokation – nicht durch Einzelentscheidungen
Der operative Gewinn eines Unternehmens – der EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) – wird traditionell durch Maßnahmen wie Kostenprogramme, Effizienzsteigerungen oder Preisstrategien verbessert. Doch diese Ansätze greifen häufig zu kurz.
Der eigentliche Hebel liegt auf einer tieferen Ebene: der Kapitalallokation über mehrere strategische Projekte gleichzeitig.
Sobald Unternehmen über mehrere Investitionsvorhaben entscheiden, entsteht ein exponentiell wachsender Entscheidungsraum.
Bei:
- 10 Projekten existieren bereits 2^10 mögliche Portfolios
- 20 Projekten entstehen 2^20 Kombinationen
- 50 Projekte erzeugen über 2^50 mögliche Investitionsportfolios
„Ab diesem Punkt ist es für Menschen oder klassische Planungssysteme praktisch unmöglich, alle Optionen vollständig zu analysieren“, erklärt Sascha Rissel, CEO von mAInthink.
„Viele Unternehmen optimieren einzelne Projekte – aber nicht das Portfolio. Dadurch bleibt das globale Optimum unsichtbar.“
StratePlan berechnet das globale Optimum von Unternehmens-Investitionsportfolios
StratePlan nutzt kombinatorische Optimierung und Hybrid-KI-basierte Berechnungen, um den gesamten Entscheidungsraum strategischer Investitionen zu analysieren.
Dabei werden gleichzeitig berücksichtigt:
- Investitionsbudgets
- Kapazitätsrestriktionen
- Projektabhängigkeiten
- Risikoanforderungen
- Mehrjahresplanungen
Auf dieser Basis berechnet das System die Kombination von Projekten, die den maximalen operativen Gewinn (EBIT) erzeugt.
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Planungssystemen liegt darin, dass nicht einzelne Projekte bewertet werden, sondern alle möglichen Portfoliokombinationen systematisch analysiert werden.
Kleine Optimierungsverbesserungen erzeugen enorme Wertimpulse
Bereits kleine Verbesserungen in der Kapitalallokation können erhebliche Auswirkungen auf den operativen Gewinn haben – nicht nur in Großkonzernen, sondern auch im Mittelstand.
Ein Beispiel:
Ein mittelständisches Unternehmen plant Investitionen von 5 Millionen Euro in mehrere strategische Projekte, etwa neue Maschinen, Automatisierung, Digitalisierung und Produktentwicklung.
Wenn eine mathematische Portfoliooptimierung zu einer Verbesserung der Kapitalallokation von nur 5 % führt, entspricht dies bereits einem zusätzlichen wirtschaftlichen Effekt von:
250.000 Euro pro Jahr.
Über einen Zeitraum von zehn Jahren kann daraus ein kumulierter Wertimpuls von rund:
2,5 Millionen Euro entstehen.
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen kann eine systematisch optimierte Investitionsstrategie daher einen entscheidenden Unterschied für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Profitabilität bedeuten.
„Kapitalallokation ist eine der wichtigsten, aber am wenigsten mathematisch optimierten Entscheidungen moderner Unternehmen“, sagt Rissel.
„StratePlan macht erstmals sichtbar, welche Projektkombination tatsächlich das globale Optimum erzeugt und welche Opportunitätskosten bei justierter Abweichung entstehen.“
Neue Perspektive für strategische Unternehmenssteuerung
Mit der wachsenden Komplexität moderner Unternehmen steigt auch die Anzahl potenzieller Investitionsentscheidungen.
Neue Werke, Produktplattformen, Softwareprogramme, Automatisierungsinitiativen oder Nachhaltigkeitsprojekte konkurrieren gleichzeitig um begrenzte Budgets und Ressourcen.
StratePlan ermöglicht es Entscheidern erstmals, diese Komplexität vollständig zu analysieren und strategische Entscheidungen auf Basis des mathematisch optimalen Projektportfolios zu treffen.
Damit verschiebt sich der Fokus strategischer Steuerung:
Nicht mehr einzelne Projekte bestimmen den Erfolg – sondern die optimale Kombination aller Projekte im Portfolio.
Ausgangspunkt: Die vollständige Investitionsliste vor der eigentlichen Entscheidung
Der entscheidende Unterschied dieser neuen Berechnungsmethode liegt im Zeitpunkt der Anwendung: Sie wird nicht nach der Entscheidung zur Validierung verwendet, sondern vor der eigentlichen Entscheidung, ausgehend von der vollständigen Investitions- und Projektliste des Unternehmens.
Typischerweise existiert eine Liste potenzieller CAPEX-Projekte – z. B. Werksmodernisierungen, IT-Transformationen, Produktentwicklungen, Infrastrukturmaßnahmen oder Effizienzprogramme. Gleichzeitig bestehen fixe Restriktionen wie ein begrenztes Gesamtbudget, begrenzte Engineering-Kapazitäten, Produktionsfenster, Risikobudgets und strategische Rahmenbedingungen.
Genau hier entsteht das eigentliche Entscheidungsproblem: Nicht alle Projekte können umgesetzt werden. Die Frage ist daher nicht, welche Projekte isoliert sinnvoll erscheinen, sondern welche Kombination dieser Projekte unter den gegebenen Restriktionen das global optimale Gesamtportfolio bildet.
Die neue Berechnungsmethode bewertet daher nicht einzelne Projekte isoliert, sondern berechnet aus der vollständigen Projektliste das optimale Portfolio unter Berücksichtigung aller Budget-, Kapazitäts-, Risiko- und Strategiegrenzen. Das Ergebnis ist eine mathematisch fundierte Auswahl derjenigen Projekte, die gemeinsam den maximalen Gesamtwertbeitrag erzeugen – vor der eigentlichen Investitionsentscheidung.
Dadurch wird CAPEX-Planung von einem sequenziellen Auswahlprozess zu einer konsistenten Portfolio-Optimierung überführt, bei der Opportunitätskosten, Restriktionsengpässe und Portfolioeffekte vollständig berücksichtigt werden.
Projekte verschwinden nicht – sie werden besser positioniert und über mehrere Jahre optimal eingeplant
In einem mathematisch optimierten Investitionssystem werden Projekte nicht verworfen. Stattdessen werden sie neu priorisiert, zeitlich verschoben oder strategisch anders positioniert, sodass sie unter gegebenen Budget-, Kapazitäts- und Risikorestriktionen zum optimalen Zeitpunkt den maximalen ökonomischen Beitrag zum Gesamtportfolio leisten.
Entscheidend ist dabei die Mehrjahresperspektive. Investitionsentscheidungen werden nicht isoliert für ein einzelnes Jahr getroffen, sondern im Kontext von 2-, 3-, 5- oder 10-Jahresplänen optimiert.
Liquidität, die durch die Optimierung im Startjahr entsteht, wird systematisch in das Folgejahr übertragen. Dadurch erhöht sich das verfügbare Investitionsbudget der nächsten Periode. Auch dieses Folgejahr wird anschließend erneut optimiert.
Der Effekt: Projekte können nachgezogen werden, sobald sie unter den neuen Budget-, Kapazitäts- und Renditebedingungen in das global optimale Portfolio passen. Auf diese Weise entsteht eine dynamische Mehrjahresoptimierung, bei der jede Optimierungsperiode die Investitionsmöglichkeiten der folgenden Jahre strukturell verbessert.
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