(openPR) Ordnung im Haushalt gewinnt für viele Verbraucher:innen an Bedeutung. Dabei geht es weniger um ästhetische Trends als um Übersichtlichkeit und praktikable Routinen im Alltag. Besonders im Bereich Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel zeigt sich eine Entwicklung hin zu reduzierten Produktsystemen und klarer Anwendung.
In zahlreichen Haushalten hat sich über Jahre eine große Vielfalt an Spezialprodukten angesammelt. Diese Produktvielfalt führt häufig zu Unsicherheit bei der Anwendung und zu einem höheren Verbrauch als notwendig. Darauf weist unter anderem die Verbraucherzentrale Bundesverband hin, die regelmäßig über Fehlanwendung und Überdosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln informiert. Eine stärkere Dosierung führt demnach nicht zu besseren Reinigungsergebnissen.
Auch das Umweltbundesamt betont, dass Überdosierung im Haushalt weit verbreitet ist und Umwelt sowie Ressourcen unnötig belastet, ohne den Reinigungseffekt zu verbessern. Klare Dosierhinweise und ein bewusster Einsatz weniger Produkte gelten als wirksame Gegenmaßnahmen.
Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach einfachen, nachvollziehbaren Systemen. Untersuchungen der Stiftung Warentest zeigen, dass Verbraucher:innen übersichtliche Sortimente und verständliche Anwendung wichtiger sind als eine große Auswahl an Spezialprodukten.
„Viele Verbraucher:innen möchten ihren Haushalt vereinfachen. Reduktion bedeutet dabei nicht Verzicht, sondern Klarheit“, sagt Katrin Steinbach, Diplom-Ingenieurin für Kosmetik- und Waschmitteltechnologie. „Übersichtliche Systeme helfen, Fehlanwendungen zu vermeiden und Reinigungsmittel effizient einzusetzen.“
Der Trend zur Reduktion ist damit weniger Lifestyle als pragmatische Reaktion auf einen komplexen Alltag. Weniger Produkte, klare Anwendung und verlässliche Routinen gewinnen für viele Haushalte an Bedeutung.













