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Jochen Block-Preis 2026 für Schirin Hanf, KIT und Alexis Bordet, MPI CEC

10.02.202610:14 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Jochen Block-Preis 2026 für Schirin Hanf, KIT und Alexis Bordet, MPI CEC

(openPR) Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Clariant SE gesponsort und honoriert außergewöhnliche Leistungen von Nachwuchswissenschaftler:innen. Er wird im Rahmen des 59. Jahrestreffens Deutscher Katalytiker (18. bis 20. März 2026) in Weimar überreicht.

TT-Prof. Dr. Schirin Hanf, Karlsruher Institut für Technologie

Schirin Hanf erforscht an der Schnittstelle von Molekül- und Festkörperchemie neue Konzepte für die Katalyse. Ihre Arbeiten zeigen, dass die gezielte Isolierung aktiver Zentren in kristallinen Festkörpern, die durch die Kombination von Übergangsmetallen und Hauptgruppenelementen entstehen, ein vielversprechendes Designprinzip für hochselektive und zugleich aktive Katalysatoren darstellt. Durch die Übertragung molekularer Ligandendesigns – insbesondere der sterischen und elektronischen Modulation von Metallzentren mittels p Block Elementen – auf festkörperbasierte Systeme gelingt es ihr, die Vorteile homogener und heterogener Katalyse zu vereinen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger, ressourcenschonender und digital gestützter Katalysatorsysteme für vielfältige Anwendungen.

TT‑Prof. Schirin Hanf studierte Chemie an der Universität Leipzig und promovierte 2019 an der University of Cambridge, gefördert durch den Fonds der Chemischen Industrie und die Studienstiftung des deutschen Volkes. Für ihre Dissertation erhielt sie den Highly Commended PhD Thesis Award. Nach einer Postdoktorandenzeit bei hte (BASF SE) in Heidelberg übernahm sie eine Juniorgruppenleitung am Institut für Anorganische Chemie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Seit 2021 ist sie dort Tenure‑Track‑Professorin und leitet eine unabhängige Forschungsgruppe, die Katalysatoren an der Schnittstelle zwischen Molekül‑ und Festkörperchemie entwickelt. Darüber hinaus engagiert sie sich mit ihrem Arbeitskreis für die Digitalisierung der Katalyse und das Forschungsdatenmanagement.

Dr. Alexis Bordet, Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

Die Forschung von Alexis Bordet konzentriert sich auf die Entwicklung und das grundsätzliche Verständnis multifunktionaler heterogener Katalysatorsysteme, welche die Aktivierung und das Übertragen von molekularem Wasserstoff in komplexen Reaktionen ermöglichen. Neben seinen Forschungsaktivitäten zu hybriden organisch-anorganischen Katalysatoren und adaptiven katalytischen Systemen untersucht er das Potenzial der magnetischen Induktionserwärmung in der Katalyse als innovativen Ansatz zur Förderung der Elektrifizierung und Innovation in der chemischen Industrie. Als Pionier auf dem Gebiet der magnetisch induzierten Katalyse konzentriert er sich auf die Nutzung der magnetischen Induktion. Dabei wird die Energie direkt am Katalysator lokal und quasi sofort zugeführt, um eine Anpassungsfähigkeit an intermittierende Stromversorgung zu erreichen und neue Reaktivitäten zu ermöglichen.

Dr. Bordet studierte Chemie an der ENSIACET und der Université Paul Sabatier in Toulouse, Frankreich. Er absolvierte mehrere Forschungsaufenthalte in Frankreich, Schweden und den USA. Nach seiner Promotion im Laboratoire de Physique et Chimie des Nano-Objets (LPCNO) in Frankreich war er ab 2017 als Postdoktorand am Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen University unter Prof. Dr. Walter Leitner tätig.

Seit 2018 leitet er die Forschungsgruppe Multifunktionale Katalytische Systeme in der Abteilung Molekulare Katalyse des MPI CEC. Für seine bahnbrechende Arbeit erhielt er im Jahr 2024 den Carl-Zerbe-Preis der Deutschen Gesellschaft für nachhaltige Energieträger, Mobilität und Kohlenstoffkreisläufe e. V. (DGMK).

Jochen Block-Preis
Die Deutsche Gesellschaft für Katalyse (GeCatS) vergibt den Jochen Block-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Katalyse.
Prämiert werden Forschungsarbeiten und Entwicklungen von Nachwuchskräften. Dabei werden Arbeiten jüngerer Wissenschaftler:innen im frühen Stadium der Karriere, die z.B. noch keine unbefristete Professorenstelle oder eine entsprechende Stelle in Industrie oder Forschungseinrichtungen innehaben, besonders berücksichtigt. Als wichtige Gesichtspunkte für die Beurteilung gelten Eigenständigkeit, Originalität sowie wissenschaftlicher und technischer Fortschritt.
Der jährlich vergebene Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und von einem der weltweit führenden Spezialchemieunternehmen, Clariant SE gesponsort.

Deutsche Gesellschaft für Katalyse (GeCatS)
Die Deutsche Gesellschaft für Katalyse (German Catalysis Society, GeCatS) ist die Plattform für die gesamte deutsche Katalyse-Community im Bereich Forschung und Anwendung. Sie hat rund 1.000 Mitglieder aus Industrie und Akademia. GeCatS fördert den Austausch zwischen Industrie, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und forschungspolitischen Organisationen und vertritt die Interessen der Katalyse-Community auf nationaler und internationaler Ebene. Die Deutsche Gesellschaft für Katalyse wird getragen von DECHEMA, VDI-GVC, GDCh, DGMK und DBG.

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