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Berlin Science Survey startet neue Erhebung: Wie nachhaltig sind Forschungs- und Transferkulturen in Berlin?

30.01.202609:15 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Im Fokus der aktuellen Erhebung stehen die Auswirkungen veränderter Anreizsysteme, wachsender Transferanforderungen und neuer Steuerungslogiken auf Forschungspraktiken, Motivation und wahrgenommene Forschungsqualität. Der Berlin Science Survey richtet sich an Wissenschaftler*innen aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Berliner Forschungsraum und verfolgt einen konsequent fächerdifferenzierenden Ansatz. Damit macht die Studie sichtbar, wie unterschiedlich Disziplinen auf politische, institutionelle und organisatorische Rahmenbedingungen reagieren – eine Perspektive, die in hochschul- und wissenschaftspolitischen Debatten bislang häufig unterbelichtet bleibt.

Die Ergebnisse liefern der Berlin University Alliance eine belastbare empirische Grundlage, um strategische Maßnahmen zur Stärkung von Forschungsqualität, Kooperation und Transfer zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Zugleich unterstützt der Survey Hochschulleitungen, Wissenschaftsmanagement und Politik dabei, Steuerungsinstrumente passgenauer und fachsensibler auszurichten.

Mit der aktuellen Erhebung vertieft der Berlin Science Survey besonders Fragen zu Wissenstransfer, Anreizstrukturen und sich wandelnden Forschungskulturen. Die Ergebnisse werden in den kommenden Monaten ausgewertet und veröffentlicht. Sie fließen sowohl in die wissenschaftliche Arbeit des RMZ als auch in die strategische Weiterentwicklung der Berlin University Alliance ein. Weitere Erhebungsrunden sind geplant, um zentrale Entwicklungen im Berliner Forschungsraum langfristig zu beobachten und eine lernende, evidenzbasierte Wissenschaftspolitik zu unterstützen.

In Berlin tätige Wissenschaftler*innen wurden bereits per E-Mail eingeladen. Forschende, die keine Einladung erhalten haben, sich aber beteiligen möchten, können sich an das Team des Berlin Science Survey wenden (E-Mail. Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen und Karrierestufen sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen.

Seit 2022 wird der Berlin Science Survey regelmäßig durchgeführt und hat sich als zentrale Trendstudie zum kulturellen Wandel der Berliner Forschungslandschaft etabliert. An der bislang größten Erhebungsrunde im Jahr 2024 beteiligten sich 2.767 Wissenschaftler*innen. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass Kooperationen und Forschungsqualität im Berliner Forschungsraum positiv bewertet werden und die Berlin University Alliance als Transformationsmotor wahrgenommen wird: Rund 60 Prozent der Befragten sehen den Exzellenzverbund als Treiber der Internationalisierung, 67,4 Prozent bewerten dessen Engagement für Open Science positiv. Gleichzeitig machen die Daten deutliche fachspezifische Unterschiede sichtbar, etwa im Umgang mit Transferanforderungen, Leistungsbewertungen und zeitlichen Ressourcen. Die stabile Beteiligung über mehrere Erhebungswellen hinweg unterstreicht die Relevanz des Surveys für Forschende wie für strategische Entscheidungsprozesse.

Die Berlin University Alliance
Die Berlin University Alliance – der Exzellenzverbund von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischer Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin – positioniert Berlin zu einem der führenden Wissens- und Innovationsräume der Welt, in dem über Disziplinen und Gesellschaftsbereiche hinweg integriert zusammengearbeitet wird. Gemeinsam trägt dieses Ökosystem zum nachhaltigen Gelingen der großen Transformationen bei. Die Berlin University Alliance wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

Weitere Informationen
- zum Berlin Science Survey: https://www.berlinsciencesurvey.de/de/

Pressekontakt
- Suhana Reddy, Leitung der Kommunikation der Berlin University Alliance, E-Mail: E-Mail

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