(openPR) Kiel/Halstenbek, 19.12.2025 – Beispielhafte Szene aus dem Mittelstand: In der IT-Abteilung eines produzierenden Unternehmens liegt essenzielles Expertenwissen über komplexe, historisch gewachsene Systeme oft fragmentiert und undokumentiert vor, was durch den demografischen Wandel zu drohendem Wissensverlust führen kann. Dies erhöht den Einarbeitungs- und Rechercheaufwand für neue und bestehende Mitarbeiter erheblich und schafft Engpässe durch die Abhängigkeit von wenigen Fachexperten. KI soll helfen – aber ohne Daten außer Haus zu geben und ohne sich von einem Anbieter abhängig zu machen.
Genau hier setzen die Produkte auf Basis der Hainzelman Platform an. Viele Unternehmen starten klein, etwa mit der Nutzbarmachung interner Dokumentation durch den „Hainzelman Knowledge Explorer“ – eine sofort verfügbare App- die automatisch verständliche Zusammenfassungen liefert und FAQ erstellt. In einem nächsten Schritt kann etwa verteiltes Expertenwissen strukturiert auffindbar gemacht werden, z.B. durch KI-gestützte Experteninterviews – nachvollziehbar und nur für Berechtigte sichtbar. Die KI‑Agenten übernehmen dabei die Vorarbeit im Hintergrund – wie stille Helfer: zuverlässig, unaufdringlich und unter klaren Zugriffsregeln. Später automatisiert eine skalierbare Workflow‑Engine ganze Prozessketten und bindet bestehende Systeme an, auch über Abteilungsgrenzen hinweg. Die Daten bleiben in EU‑Rechenzentren oder im eigenen Haus, die Lösung wächst mit den Anforderungen.
„Viele Mittelständler sehen die KI-Welle auf sich zurollen und haben Sorge vor dem Kontrollverlust über ihre Daten und Prozesse. Wir geben ihnen das Steuer in die Hand. Unsere Plattform ist kein undurchsichtiger KI-Monolith, sondern ein transparenter Werkzeugkasten, mit dem Unternehmen ihre eigenen, sicheren KI-Lösungen bauen – Schritt für Schritt und mit voller Kontrolle. Außerdem fühlen wir uns dem Open Source Gedanken verpflichtet und haben wichtige Teile unserer Plattform öffentlich zugänglich gemacht“, sagt Robin Müller, einer der Geschäftsführer der Hainzelman GmbH.
Das Land Schleswig-Holstein fördert nun den weiteren Ausbau der Hainzelman Platform mit rund 270.000 Euro. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter überreichte dem Hainzelman-Team heute (am 19. Dezember) den Förderbescheid und informierte sich über den Entwicklungsstand der Plattform. „Hainzelman ist ein Musterbeispiel für KI-Knowhow und anwendungsorientierten Innovationsgeist made in Schleswig-Holstein“, sagte Minister Schrödter, „die flexible Plattform ermöglicht es besonders den zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Land, schnell und nutzerfreundlich wettbewerbsfähiger zu werden. Mit unserer KI-Strategie und dem engen Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung am Digitalstandort Schleswig-Holstein unterstützen wir Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft."
Die Hainzelman Platform basiert auf einer modularen Architektur. Unternehmen bleiben unabhängig, weil sich Bausteine anpassen lassen – vom Betrieb (EU‑Cloud oder On‑Premises) bis zu den fachlichen Komponenten. „ Wir trennen, was getrennt sein muss: Datenhoheit, Betrieb und die Bausteine der Lösung.“, sagt Collin Müller, Geschäftsführer und Chief Product Officer von Hainzelman. „ Das gibt unseren Kunden die Freiheit, heute die beste Lösung zu nutzen und morgen flexibel zu bleiben – ohne sich für immer an uns zu ketten. “
Neben dem „Hainzelman Knowledge Explorer“ zur Nutzbarmachung von Unternehmenswissen, bietet Hainzelman etwa sofort einsatzbereite Apps zum Vertragsmanagement mit automatisierter Inhalts- und Fristenübersicht, Apps für Zertifizierungsprozesse, sowie branchenspezifische Lösungen für regulierte Bereiche, etwa in der maritimen Wirtschaft. Bestands‑ und Neukunden erhalten Weiterentwicklungen sukzessive als Updates – ohne eigene Migrationsprojekte.
Auf einen Blick
- Was ist Hainzelman? Ein KI-Technologieunternehmen, das dem Mittelstand sichere und souveräne KI-Lösungen bietet.
- Was ist das Kernprodukt? Die Hainzelman Platform, eine modulare Plattform für KI-gestützte Workflows.
- Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Kein Lock-in-Effekt, volle Datenkontrolle (DSGVO-konform) und Anpassbarkeit.
- Wer wird gefördert? Das Land Schleswig-Holstein fördert den Aufbau der Plattform.
- Für wen ist das? Für alle Unternehmen, die KI sicher und schrittweise einführen wollen, von einfachen Assistenten bis zur komplexen Prozessautomatisierung.











