(openPR) Mit dem Aufkommen neuer Technologien – wie Speichern, die auch Berechnungen durchführen können, oder Systemen, die Prinzipien der Quantenphysik nutzen – werden Computer viele grundlegend unterschiedliche Arten von Hardware kombinieren. Dies erschwert die Programmierung erheblich. Im Rahmen des Projekts COMETH werden Modelle erstellt, die verschiedene Computing-Paradigmen verstehen und wissen, wie diese zusammenarbeiten können, um eine Aufgabe zu lösen. Dadurch kann komplexer Programmiercode automatisch in die detaillierten Anweisungen übersetzt werden, die Computer, welche zukünftig viele grundlegend unterschiedliche Arten von Hardware kombinieren, benötigen.
Professorin Angela Rösen-Wolff, Prorektorin Forschung und Technologietransfer an der TUD: „Mit seiner Forschung leistet Professor Jerónimo Castrillón-Mazo einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Zukunftstechnologien wie der Quantenphysik. Seine Arbeit strahlt auch in andere Bereiche der TUD aus und zeigt, wie Spitzenforschung vor allem durch starke Vernetzung möglich wird.“
Professorin Christel Baier, Dekanin der Fakultät Informatik, gratuliert: „Der ERC Consolidator Grant ist eine der höchstdotierten Fördermaßnahmen der EU. Mit diesen Grants werden exzellente Wissenschaftler:innen für ihre bahnbrechenden Ideen ausgezeichnet. Die Forschung von Jerónimo Castrillón-Mazo hat eine hohe Relevanz für die effiziente Nutzung zukünftiger Computersysteme. Wir gratulieren ihm herzlich zum ERC Consolidator Grant und wünschen ihm und seinem Team für das Projekt viel Erfolg!“
Preis zur Förderung von Spitzenwissenschaftler:innen
Die vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) vergebenen ERC Grants zählen zu den renommiertesten europäischen Wissenschaftspreisen und dienen der Förderung von Spitzenwissenschaftler:innen bei der Durchführung visionärer grundlagenorientierter Forschung. 2025 wurden europaweit und über alle Fachdisziplinen hinweg 349 ERC Consolidator Grants von 3.121 Bewerbungen ausgewählt und mit einem Rekordbudget von 728 Millionen Euro gefördert.
Über Jerónimo Castrillón-Mazo
Jerónimo Castrillón-Mazo ist zusätzlich zu seiner Professur Research Fellow am Barkhausen Institut und mit dem Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed), dem Center for Scalable Data Analytics and Artificial Intelligence Dresden/Leipzig (SCaDS.AI) und dem 6G-life Hub verbunden. Sein Forschungsinteresse gilt Methoden, Sprachen, Werkzeugen und Algorithmen für die Programmierung komplexer Rechensysteme. Er erhielt den Abschluss in Elektroniktechnik von der Universität Pontificia Bolivariana in Kolumbien im Jahr 2004, seinen Master-Abschluss vom ALaRI-Institut in der Schweiz im Jahr 2006 und seinen Doktortitel (Dr.-Ing.) mit Auszeichnung von der RWTH Aachen in Deutschland im Jahr 2013.
wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Jerónimo Castrillón-Mazo![]()
+49 351 463 42716







