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Angewandte Wissenschaften an FH/HAW trägt wesentlich zur Lösung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme bei

13.11.202513:32 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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(openPR) Mit ihrer angewandten und an den Fragen von Wirtschaft und Gesellschaft orientierten Forschung leisten die USTP und die FHV eine unverzichtbare Rolle. Ein Promotionsrecht für FH/HAW könnte die Innovationskraft der Hochschulen für Regionen und Wirtschaft deutlich stärken und dazu beitragen, die Forschungserkenntnisse und -ergebnisse noch unmittelbarer für die Lösung konkreter Probleme nutzbar zu machen. Es würde praxisorientierte und interdisziplinäre Forschung aufwerten, die die regionale Wirtschaft benötigt. Damit würde auch der Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft deutlich intensiviert und beschleunigt werden.

“Wir verfügen in einigen Bereichen über hohe Exzellenz in der angewandten Forschung, sind national und international bestens vernetzt, verfügen über hochwertige Infrastruktur und schaffen aus dieser Expertise einen nachhaltigen Nutzen durch verwertbare Ergebnisse für die Wirtschaft und die Regionen. Es ist Zeit für den nächsten Schritt: Ein Promotionsrecht für Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften fördert die angewandten Wissenschaften, stärkt dadurch unsere Innovationskapazität, legt die Basis für zukunftsfähige Services und Produkte und schafft dadurch einen wichtigen Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Hannes Raffaseder, Geschäftsführer der USTP.

Von der Forschung zur Innovation

Hierzulande fehle es oft am Schritt, Forschungsergebnisse in Innovationen umzusetzen, sagt Giuliana Sabbatini, Leiterin des Service- und Kompetenzzentrums für Hochschulentwicklung und Qualitätsmanagement an der USTP.

„Die Quote der Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt ist in Österreich im internationalen Vergleich überdurchschnittlich gut. Bei Innovationsrankings sind wir aber selten ganz vorne. Es gelingt nicht, aus Forschungsergebnissen praxistaugliche Innovationen entstehen zu lassen. Genau da liegt die Stärke der Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Diese anwendungsnahen Forschungsbereiche müssen durch ein Promotionsrecht gestärkt werden“, sagt Sabbatini.

Ausgearbeitetes Doktoratsprogramm

„Aufgrund des fehlenden eigenständigen Promotionsrechts haben die FHV und die USTP ein Konzept für ein gemeinsames Doktoratsprogramm erarbeitet und fordern die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen für dessen Umsetzung“, erläutern FHV-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl und USTP-Geschäftsführer Hannes Raffaseder. Die Forderung nach einem Promotionsrecht an FH/HAW wird auch von der Österreichischen Fachhochschulkonferenz (FHK) unterstützt.

Das geplante Doktoratsprogramm der FHV und der USTP umfasst vier thematische Schwerpunkte: Applied Artificial Intelligence, Sustainable Industries, Digital Health und Creative Industries. Es ist gleichwertig zu universitären Doktoratsprogrammen, setzt jedoch bewusst andere Akzente – etwa durch Interdisziplinarität, Praxisnähe und die enge Einbindung von Unternehmen und gesellschaftlichen Akteur*innen. Die vier thematischen Schwerpunkte sind an den beiden Hochschulen hervorragend etabliert und über die letzten Jahre stark ausgebaut worden.

Weiterentwicklung des europäischen Hochschulsystems

Die beiden Hochschulen sind als Mitglieder bzw. Koordinatorinnen der europäischen Hochschulallianzen RUN-EU und E3UDRES2 international bestens vernetzt. Die Einbettung in diese European-University-Allianzen garantiert Zugang zu internationalen Netzwerken und hochwertiger Infrastruktur und unterstützt etablierte Qualitätsstandards. „Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Konzept einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulsystems leisten. Hochschul-Doktorate erweitern die Promotionsmöglichkeiten ohne Konkurrenz zu Universitäten, sondern als klare Ergänzung“, betont USTP-Geschäftsführer Hannes Raffaseder.

Interdisziplinäre und angewandte Forschung für die Gesellschaft

Die USTP hat in den letzten Jahren viele Forschungsbereiche auf- und ausgebaut, in denen interdisziplinäre und anwendungsorientierte Forschung passiert, die Gesellschaft und Wirtschaft unterstützt und zur Lösung dringender Probleme beiträgt. Diese Bereiche und dieser Wissenstransfer würden durch ein Promotionsrecht weiter gestärkt werden.

Ein Beispiel dafür ist das (digitale) Gesundheitswesen: „Durch Pflegekräfte aus dem Ausland können wir vielleicht noch ein paar Jahre die größten Lücken füllen, aber für eine nachhaltige Lösung benötigen wir neue Ansätze und Innovationen, die es ohne angewandte Forschung in den Pflegewissenschaften nicht geben wird“, sagt Raffaseder.
Die USTP forscht zum Beispiel an der Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der Ganganalyse, die in der Rehabilitation aber auch in der Prävention angesichts der alternden Gesellschaft in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen wird.

Andere Bereiche, in denen Gesellschaft und Wirtschaft von einem Promotionsrecht für angewandte Forschung profitieren könnten, sind etwa soziale Inklusion und soziale Innovation, nachhaltige Mobilität sowie smarte Digitalisierung in der Industrie. Am letztgenannten Thema forscht die USTP etwa gemeinsam mit Unternehmen aus der Region an ihrem Josef Ressel Zentrum für Wissensgestützte Visuelle Datenanalyse in der industriellen Produktion.

„Wir haben bereits hochwertige Forschungsprojekte mit zahlreichen Partner*innen auch aus dem EU-Raum. Unsere Forschenden müssen für ihr PhD aber mühsame Umwege meist über das Ausland in Kauf nehmen, was unnötig Zeit und Geld kostet. Beides wird so dringend für die eigentliche Forschung und Entwicklung für die Wirtschaft und Gesellschaft benötigt“, so Raffaseder.

Stimmen für ein Promotionsrecht

Vor Kurzem forderten der niederösterreichische Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und die Geschäftsführer*innen der drei niederösterreichischen FH/HAW in Krems, Wiener Neustadt und St. Pölten gemeinsam mit der Fachhochschulkonferenz FHK ein Promotionsrecht für FH/HAW. Die Landeshauptleute Johanna Mikl-Leitner (Niederösterreich) und Markus Wallner (Vorarlberg) sprachen sich ebenfalls dafür aus.

Weitere Informationen zu den erwähnten Forschungsthemen:

Projekt EyeQTrack – Quantitative Blickerfassungsanalytik für adaptives XR-Training und Rehabilitation im Gesundheitswesen: https://research.ustp.at/projekte/eyeqtrack-quantitative-blickerfassunganalytik-fuer-adaptives-xr-training-und-rehabilitation-im-gesundheitswesen
Projekt „SINN – Stärkung inklusiver und nachhaltiger Nachbarschaften: https://research.ustp.at/projekte/sinn-staerkung-inklusiver-und-nachhaltiger-nachbarschaften
Josef Ressel Zentrum Industrial Data Lab: https://industrial-data-lab.ustp.at

Informationen und Rückfragen:
Mag. Mark Hammer
Fachverantwortlicher Presse
Marketing und Unternehmenskommunikation
T: +43 2742 313 228 269
M: +43/676/847 228 269
E: E-Mail
I: https://www.ustp.at/presse

Über die USTP – University of Applied Sciences St. Pölten

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten (vormals Fachhochschule St. Pölten) steht für innovative Lehre, wirkungsvolle angewandte Forschung und – als leitende Hochschule der European-University-Allianz E³UDRES² – für gelebte Europeanness. Als USTP – University of Applied Sciences St. Pölten unterstreicht sie ihre wachsende Internationalität und ihre Rolle als dynamischer Knotenpunkt für tertiäre Bildung, Forschung und gesellschaftliche Transformation – regional, national und in ganz Europa. Mehr als 4.000 Studierende erhalten in zahlreichen Bachelor- und Master-Studiengängen sowie berufsbegleitenden Weiterbildungsprogrammen eine praxisorientierte Ausbildung in den Themenbereichen Medien, Kommunikation, Management, Digitale Technologien, Informatik & KI, Security, Bahntechnologie, Gesundheit und Soziales. Lehre und Forschung sind dabei eng verzahnt.

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