(openPR) Ein Andernacher Bahnreisender hat sich mit einer Beschwerde an die
Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil (CDU) gewandt, nachdem Fahrgäste am Bahnhof
Andernach am 19. Oktober 2025 durch widersprüchliche Informationen der Deutschen
Bahn getäuscht und benachteiligt worden sein sollen.
Nach Angaben des BahnCard-100-Inhabers Hans-Peter Etzold war für 5:55 Uhr die Abfahrt
des ICE 553 nach Berlin Ostbahnhof vorgesehen. Laut DB Navigator und
Bahnhofsanzeige erschien kurz vor Abfahrt der Hinweis „Verbindung fällt aus“, und auch
eine Durchsage bestätigte den angeblichen Ausfall.
Dennoch fuhr der ICE zur planmäßigen Zeit pünktlich durch – ohne Halt in Andernach.
„Fahrgäste wurden nicht nur in die Irre geführt, sondern klar benachteiligt“,
erklärt Etzold.
„Der Zug fuhr, aber die Andernacher Reisenden blieben zurück. Das wirft
Fragen nach Transparenz und Fairness der Bahn auf.“
In seinem Schreiben an die Abgeordnete bittet Etzold um eine Aufklärung der internen
Abläufe, die zu solchen Widersprüchen führen. Zudem fordert er, dass der Bund als
Eigentümer der Deutschen Bahn sicherstellt, dass Täuschungen oder Benachteiligungen
einzelner Standorte künftig ausgeschlossen werden.
„Wenn staatliche oder staatsnahe Einrichtungen wie die Bahn nicht transparent
agieren, untergräbt das das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates“,
so Etzold weiter.
„Dieses Misstrauen wird leider von Kräften ausgenutzt, die unsere
demokratische Ordnung infrage stellen.“
Etzold hat angekündigt, den Fall auch der Pressestelle der Deutschen Bahn sowie Fachund Lokalmedien vorzulegen, um eine öffentliche Klärung zu erreichen.













