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Trockenstress – wenn Pflanzen und Bäume leiden

06.10.202509:37 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Trockenstress – wenn Pflanzen und Bäume leiden
ARAG Experten über notwendige Veränderungen im Umgang mit der Natur
ARAG Experten über notwendige Veränderungen im Umgang mit der Natur

(openPR) Dürreperioden, Waldbrände, Wasserknappheit – die Klimaveränderung zieht dauerhaft erhöhte Temperaturen nach sich und sorgt vor allem im Sommer für zu geringe Niederschlagsmengen. Auch der Herbst wird laut Meteorologen zu warm und zu trocken. ARAG Experten mit Informationen über das ökologische Problem: Trockenstress.

Folgen von Trockenstress
Zu viel Wärme und zu wenig Nass sorgen für Stress in der Natur. Dieser sogenannte Trockenstress zieht diverse Probleme nach sich: Die Pflanzen können sich nicht richtig entwickeln, Schädlinge überleben länger und vermehren sich überproportional, der Salzgehalt im Boden steigt. Was für den Hobbygärtner ärgerlich ist, bedeutet für Landwirte umfassende Ernteeinbußen und für unser ökologisches System drastische Veränderungen. Wir sind von unseren Wäldern abhängig und brauchen diese unter anderem als Sauerstofflieferanten. Der World Wildlife Fund (WWF) hat daher bereits vor Jahren Handlungsempfehlungen ausgesprochen, die der Dürre entgegentreten sollen.

Neue Pflanzen braucht das Land
Die Natur ist eigentlich von Grund auf gut ausgerüstet. So ist eine Folge des Klimawandels, dass Bäume und Pflanzen anfangen, sich genetisch anzupassen und zu verändern. Allerdings wird es immer schwieriger für sie, bei dem Tempo des Wandels mitzuhalten. Daher wird bei Aufforstungen bereits darauf geachtet, vor allem vielfältige Mischwälder aus Nadel- und Laubbäumen anzupflanzen und resistente Sorten zu wählen. Dazu gehören zum Beispiel Edelkastanien oder Spitzahorn.

Die ARAG Experten raten, das auch im eigenen Garten umzusetzen. So gibt es inzwischen diverse Gartenpflanzen, die ursprünglich in anderen Teilen der Welt beheimatet waren und die sich inzwischen auch bei uns wohlfühlen. Darunter die brasilianische Guave, der australische Zylinderputzer oder die kanarische Dattelpalme.

Zudem raten die ARAG Experten zu Pflanzen, die wenig Wasser brauchen. Davon gibt es mehr, als man denkt. Für den blühenden Garten bieten sich zum Beispiel Lavendel, Buschmalve, Mädchenauge oder Sonnenhut an. Ergänzt werden kann durch Bodendecker, die die Hitze abhalten. Auch Kräuter wie Thymian und Rosmarin sind gut geeignet. Man büßt also kein Grün und Blütenmeer ein und hat länger Freude am Garten.

Effiziente Bewässerung: Tröpfchen statt Sprenger
Beim Gießen lohnt es sich, auf sparsame Methoden zu setzen. ARAG Experten empfehlen, statt klassischer Gartensprenger auf Tröpfchenbewässerung zu setzen. Dabei gelangt das Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen und verdunstet deutlich weniger. Das schont nicht nur Ressourcen, sondern schützt die Pflanzen auch vor Pilzbefall, der durch ständige Nässe auf Blättern begünstigt wird. Gerade bei heißen und trockenen Sommern ist diese Methode besonders effizient und nachhaltig.

Sinnvoller Umgang mit Wasser
In Deutschland gibt es immer wieder regionale Allgemeinverfügungen, die mindestens das Sprengen von Grünflächen, manchmal aber sogar auch das Gießen von Beeten untersagen. Der Hintergrund ist klar: Die Grundwasserstände sinken in heißen Trockenperioden bedenklich und Trinkwasservorräte müssen geschützt werden. Damit ist die Entnahme dann nicht nur aus öffentlichen Gewässern untersagt, sondern oft auch aus privaten Brunnen und Leitungen.

Die ARAG Experten stellen aber klar: Gibt es eine solche Allgemeinverfügung nicht, ist jegliche Bewässerung von Rasen, Blumenbeeten & Co. mit dem Wasser aus der Hausleitung erlaubt. Dennoch ist es sinnvoll, ressourcenschonend vorzugehen und Regen zu sammeln. Der Vorteil: Mit dem Wasser aus der Regentonne darf jederzeit gegossen werden. Aber auch beim Gießen selbst muss einiges beachtet werden: So verdunstet in der Mittagshitze das Wasser sofort wieder und ist damit verschwendet. Besser gewählt sind die Morgen- oder Abendstunden. Nur abends sollten die Pflanzen auch von oben besprüht werden; passiert das tagsüber, verbrennen sie. Ist der Boden stark ausgetrocknet, kann das Wasser nicht direkt eindringen. Er braucht dann mehrere Güsse. In Töpfen allerdings muss gleichzeitig darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entsteht; das wiederum lässt die Pflanzen verfaulen.

Nicht nur Pflanzen betroffen
Auch wenn das Wort Trockenstress nur für die Flora verwendet wird, leidet auch unsere Fauna. Tieren werden ihre Wasserstellen genommen, Pfützen sind Mangelware, Bachläufe trocknen aus. Wichtig ist daher, auch Tieren Wasserquellen bereitzustellen, die aber laut ARAG Experten keine Gefahr für sie darstellen sollten. In Trinkgefäßen dienen Steine verschiedener Größe als Landebahnen für Amsel, Drossel, Biene & Co. Vor allem aber müssen Regentonnen gut abgedeckt werden, damit Tiere nicht darin ertrinken können.

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