(openPR) Die Ortung von Fahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen und weiteren Geräten mit Hilfe von GPS (Global Positioning System) ist seit vielen Jahren ein übliches und marktgängiges Verfahren. Die Bedeutung für die Wirtschaft, die ökonomische, gesellschaftliche und militärische Abhängigkeit von einer satellitengestützten Positionsermittlung ist so groß geworden, dass mittlerweile mehrere unabhängig voneinander existierende Satellitenortungssysteme von unterschiedlichen Staaten oder Staatengemeinschaften installiert wurden. Neben dem GPS-System seien hier noch Galileo, Baidou und GLONASS genannt. Die heute üblichen Empfänger können in der Regel mehrere dieser Systeme empfangen und bilden daraus die Position auf der Erde ab (zum großen Teil wird hieraus auch eine sehr genaue Zeitangabe ermittelt). Deshalb wird häufig der Begriff GNSS (Global Network Satellit System) verwendet, der meint, dass aus mehreren Satelliten eine Position ermittelt wird, wobei diese Satelliten durchaus zu unterschiedlichen Systemen gehören können. Solange es Ortung über ein Satellitensystem gibt, ist auch die Genauigkeit der Ortung Thema der Diskussionen. Zum einen stellt sich die Frage, was sind die Störgrössen und zum anderen lag ein Fokus der Entwicklung darauf, wie die Störgrössen eliminiert oder korrigiert werden können. Einigen Anwendungen reichte die bisherige Genauigkeit vollkommen aus. Hier bietet sich eine Infrastruktur mittels Road Side Units (RSU) an. Sie sind dort vorhanden, wo auch die hochgenaue Ortung erwünscht ist. Die Fahrzeuge, die eine hochgenaue Ortung benötigen, haben auch eine On Board Unit, die die Signale der RSU empfangen können. Die Datenversorgungsinfra-struktur der RSU können auch die Korrekturdaten übertragen.











