(openPR) Manche Flops verschwinden leise in der Versenkung. Andere kehren zurück, weil die Marketingabteilung Nostalgie wittert. Genau das passiert jetzt beim Nintendo Virtual Boy.
1995 wollte Nintendo mit „Virtual Reality fürs Wohnzimmer“ den Durchbruch schaffen. Das Ergebnis: rot-schwarze Pixel, null Head-Tracking, ein Stativ zum Kopf-andrücken und Kopfschmerzen gratis. Verkauft wurden weltweit nur rund 770.000 Einheiten – was in der Gaming-Welt ungefähr so viel ist wie „gar nicht“. Ein Jahr später war das Kapitel beendet.
Fast 30 Jahre danach kündigte Nintendo in der Direct am 12. September 2025 an: Der Virtual Boy kommt zurück. Diesmal als Zubehör für die Switch und Switch 2. Zwei Varianten sind geplant: eine robuste Kunststoffversion für etwa 100 Euro und eine Labo-Style-Pappversion für 25 Euro. Das Ganze erscheint am 17. Februar 2026 – aber nur für Nintendo-Switch-Online-Mitglieder. Exklusivität soll bekanntlich Wunder wirken.
Passend dazu gibt es 14 Virtual-Boy-Klassiker über das „Switch Online + Expansion Pack“. Darunter Mario’s Tennis, Virtual Boy Wario Land oder Teleroboxer. Kurz gesagt: alles, was damals schon niemanden in den Mainstream zog, aber heute Sammlerherzen höher schlagen lässt.
Natürlich stellt sich die Frage: Wird das Zubehör diesmal Kult oder wieder ein Fall für die Retro-Vitrine? Nintendo selbst scheint das Risiko gelassen zu nehmen. Schließlich verkauft man heute sogar Pappkartons als „innovatives Gaming-Erlebnis“.
Für Hardcore-Fans ist es ein Muss, für Gelegenheitsspieler vermutlich ein kurzes Lächeln mit anschließendem „naja“. Aber egal wie es läuft – Nintendo hat es geschafft, dass 2025 über den Virtual Boy gesprochen wird. Und das allein ist schon eine kleine Marketing-Sensation.
? Alle Infos und eine Übersicht der Spieleliste gibt es hier:
https://vrgamingworld.de/nintendo-virtual-boy-switch-comeback-2026












