(openPR) Technische Anforderungen an Wellrohre variieren je nach Einsatzgebiet - ein Überblick über Materialien und Normen.
Für den sicheren und langlebigen Schutz elektrischer Leitungen in industriellen Anwendungen spielen Wellrohre eine zentrale Rolle. Die Auswahl des richtigen Produkts hängt maßgeblich von den Einsatzbedingungen sowie den mechanischen, thermischen und chemischen Anforderungen ab.
Wellrohre werden in unterschiedlichen Materialien wie Polyamid (PA), Polypropylen (PP) oder Metall ausgeführt. Jedes Material bringt spezifische Eigenschaften mit, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen. So zeichnet sich PA durch hohe Flexibilität und Temperaturbeständigkeit aus, während PP besonders korrosionsresistent ist. Für Umgebungen mit hoher mechanischer Belastung kommen häufig metallische Ausführungen zum Einsatz.
Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die Einhaltung internationaler Normen und Schutzklassen. Insbesondere die Schutzart IP68 gewährleistet, dass die Leitungen zuverlässig gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt sind. Darüber hinaus sind Flammschutzklassifizierungen wie UL94-V0 bei Anwendungen in sicherheitskritischen Bereichen relevant.
Die Auswahl geeigneter Wellrohre richtet sich außerdem nach dem gewünschten Biegeradius, der Art der Verlegung sowie möglichen Anforderungen an elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Für dynamische Anwendungen, etwa in Robotik oder Automatisierungstechnik, sind besonders flexible Varianten erforderlich, die auch bei ständiger Bewegung formstabil bleiben.
Die richtige Kombination aus Material, Profilform und Verschlusssystem ist entscheidend für eine effiziente und sichere Kabelverlegung. Fachkundige Planung und die Berücksichtigung branchenspezifischer Normen stellen sicher, dass die Installationen den Belastungen standhalten und langfristig funktionsfähig bleiben.
Weitere technische Informationen und Produktspezifikationen sind auf civ.at abrufbar.








