(openPR) Pommes-Fans aufgepasst: So gelingt der goldgelbe Knuspertraum ganz einfach zuhause!
Mülheim - Ob aus frischen Kartoffeln oder tiefgekühlt aus dem Supermarktregal: Wer Pommes zu Hause im Airfryer zubereitet, kann sich über mehr als nur gesparte Kalorien freuen, denn mit der richtigen Technik werden Pommes Frites zuhause zum echten Genuss. Fritteusen-Profi Sven Gaiser erklärt, worauf es bei der Zubereitung ankommt und welche Tricks sogar Profis anwenden. Damit steht der perfekten Beilage fürs nächste Grillfest, dem Kindergeburtstag oder dem Familienessen nichts mehr im Weg.
Für selbstgemachte Pommes eignen sich vor allem mehligkochende Kartoffelsorten wie Agria oder Bintje. Sie enthalten weniger Wasser und liefern damit die perfekte Textur: außen knusprig, innen weich. Vor der Zubereitung sollten die rohen Kartoffelstäbchen mindestens 30 Minuten in kaltem Wasser liegen. Der Hintergrund: Durch das Einweichen wird überschüssige Stärke entzogen, das verhindert ein Verkleben beim Garen und verbessert die Bräunung.
Nach dem Einweichen ist sorgfältiges Abtrocknen mit Küchenpapier essenziell. Nur wenn die Oberfläche trocken ist, kann sie später auch knusprig werden. Für die Würzung empfiehlt sich eine einfache Regel: zuerst Öl, dann Gewürze, so haften Paprikapulver, Knoblauchpulver oder Rosmarin besonders gut an den Pommes. Wer einen besonders intensiven Crunch erzielen möchte, gibt zusätzlich einen Hauch Maisstärke vor dem Garen dazu.
In der Heißluftfritteuse gelingt die Zubereitung am besten in zwei Temperaturphasen: Zunächst rund 15 Minuten bei 160 °C vorgaren, dabei nach etwa 8 Minuten einmal schütteln. Anschließend für weitere 5 bis 10 Minuten auf 200 °C erhöhen, bis die gewünschte Knusprigkeit erreicht ist.
Auf einen Blick:
- Mehligkochende Kartoffelsorten verwenden
- 30 Minuten in kaltem Wasser einlegen
- Gründlich trocknen
- Erst Öl, dann Gewürze
- Optional: Maisstärke für Extraportion Crunch
- Zweiphasen-Garen: 15 Min bei 160 °C, dann 5–10 Min bei 200 °C
Auch Tiefkühlpommes lassen sich im Airfryer auf ein neues Genussniveau heben, vorausgesetzt, sie wandern direkt aus dem Gefrierfach in das vorgeheizte Gerät. Nicht antauen, denn das führt schnell zu matschigen Ergebnissen. Ein Geheimtipp vom Friteusen-Profi: Der vorgeheizte Airfryer sorgt dafür, dass die Pommes sofort an der Oberfläche anrösten und nicht durchweichen. Dafür das Gerät einfach 3 bis 5 Minuten auf 200 °C vorheizen, bevor die Pommes in den Korb kommen. Wichtig ist auch das Schütteln während des Garens, idealerweise etwa nach der Hälfte der Zeit, denn so entsteht eine gleichmäßige Bräunung auf allen Seiten.
Tiefkühlpommes werden grundsätzlich nach Packungsanweisung zubereitet. Und für das perfekte Finish lässt man sie nach dem Garen noch zwei bis drei Minuten im ausgeschalteten Gerät ruhen, denn das sorgt für den letzten Knusper-Kick.
Neben dem Geschmack zählt auch, was drinsteckt - oder eben nicht. Denn wer Pommes im Airfryer zubereitet, kann sich gleich doppelt freuen: Bis zu 200 Kalorien pro Portion lassen sich einsparen, allein durch den deutlich geringeren Fettanteil im Vergleich zur klassischen Fritteuse. Der Airfryer benötigt dabei bis zu 80 % weniger Öl und punktet gleichzeitig mit kurzer Aufheizzeit und geringerem Energieverbrauch gegenüber dem Backofen.
Wer also auf Genuss, Effizienz und Ernährung zugleich setzt, hat mit dem Airfryer das perfekte Tool für Pommes wie vom Profi zu Hause.











